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Animation, handgemacht – aus Fahrradfelge und Pappe

Die Musik zum Video ist auch sehr schön, es handelt sich um das Stück Kule Kule (Orchestral Version) von Jherek Bischoff. Der Kerl, der diese Animation gebastelt hat, heißt Tim Wheatley. Er studiert Animation und hat auch schon einen Preis gewonnen. Und wer sich fragt, wie hat der das gemacht mit dem Fahrradfelgenfilm, kann auf das Cyclotrope-Blog klicken, da gibt es unter anderem verschiedene Making-Of-Filmchen. Sehr interessant.

Animationsfime zu machen ist ein ähnlicher Zeitfresser wie Comics zu zeichnen. Mir wird das Herz weit, wenn ich an all die Leute denke, die sowas mit stoischer Geduld und Blick fürs Detail und Begeisterung machen, und dabei oft nicht mal viel Geld verdienen – einfach so. Weils schön ist. Weil sies müssen. Oder unbedingt wollen. Herrlich.

2 comments
  1. Poliander says: 5. Juni 201108:39

    Meine Güte, wo treibst du nur immer diese Animationen auf! Sagenhaft. Und dann noch dieser Schluss, der etwas davon verrät, wie es gemacht wird. Schön wie ein Daumenkino. Ja. Schönen Sonntag!

  2. Sibylle says: 5. Juni 201109:55

    Die laufen mir zu! Stimmt, Daumenkino, das Wort fiel mir nicht ein. Bzw. ich dachte eher an diese frühen Filmmaschinen, also ans Phenakistiskop, Zoetrop oder Praxinoskop. Diese drei Termini musste ich natürlich vorher googlen, bevor ich sie hier angeberisch im Kommentar unterbringen konnte.

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