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Tag "Vögel"

Bei einer Wanderung am Sonntag hatte ich das große Glück, einen Roten Milan (Milvus milvus, oder auch Gabelweihe) aus der Nähe und in aller Ausführlichkeit betrachten zu können. Während ich mir auf einer Bank die Schuhe zuband, tauchte er plötzlich auf und zog minutenlang seine Kreise, in geringer Höhe und von der Nachmittagssonne günstig beleuchtet, so dass sich auch das schöne, lebhaft gezeichnete Gefieder deutlich zeigte.

Anschließend wollte ich natürlich gleich ein bißchen mehr über den majestätischen Greif erfahren. Dabei bin ich auf die tolle Tiervideo-Website ARKive gestoßen. Bei ARKive shpricht man English (mit den lateinischen Namen findet man das gesuchte Tier aber schnell, wenn man den englischen Namen nicht weiß). Beschrieben wird das Projekt so:

Wildlife films and photos are vital weapons in the battle to save the world’s endangered biodiversity from the brink of extinction. So, with the help of the world’s best filmmakers, photographers, conservationists and scientists, ARKive is creating the ultimate multimedia guide to the world’s endangered species.

Gutes Projekt, tolle Filme und Bilder! Hier gehts direkt zu den Rotmilan-Videos.

PS: Fotos und Bilder vom niedlichsten Tier der Welt, der Haselmaus (s. auch Abb. unten), gibt es auch.

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Patricia vom Blog Lifestyle Bunny machte mich netterweise darauf aufmerksam, dass zu Andrew Zuckermans Buch “Bird” ein Making-Of-Video bei Youtube existiert. Er lässt die Tiere tatsächlich vor einer weißen Hohlkehle flattern, Studiolicht, Reflektoren usw. inklusive.

Nun fehlt nur noch der Hinweis “No animals were harmed in the making of this book” (or were they?) und die Outtakes hätte ich auch gerne gesehen. Gibt es ein spezielles Reinigungsmittel, um Vogelverdauungsprodukte von Fotoausrüstung zu entfernen?

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Vielleicht bin ich manchmal ein bißchen zu freigiebig mit Superlativen. Hier bin ich mir jedoch ganz sicher, dass er gerechtfertigt ist. Das allerbeste, wunderbarste Vogel-Fotobuch hat den einfachen Titel “Bird” und ist von Andrew Zuckerman. Bei amazon ist der rund 300 Seiten starke Band derzeit für knapp 36 Euro zu haben (bisher kostete er über 70). Er zeigt die Vögel nicht in ihrem natürlichen Habitat, sondern in knackiger Schärfe und klaren Farben auf weißem Hintergund. (Ich würde mich mit Andrew Zuckerman gerne mal über Freistellungstechniken in Photoshop unterhalten, ich denke, er hat darüber viel zu sagen …)

Auf der auch unglaublich schönen Website zum Buch kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen.

Das Bild unten habe ich von besagter Website gemopst. Rein vorsorglich weise ich darauf hin, dass die Verwendung des Bildes hier im Blog total unkommerziell und rein privat ist. Das Foto zeigt einen Buntfalken (Falco sparverius), auch bekannt als Amerikanischer Turmfalke.

PS: Erst jetzt fällt mir auf, dass die Ästhetik der Zuckerman’schen Tierporträts ziemliche Ähnlichkeit mit den Aquarellen und Guachen von Walton Ford in der aktuellen Berliner Ausstellung Bestiarium hat. Natürlich tritt Zuckerman eher mit einem dokumentarischen Gestus an und Walton Ford zitiert Historisches, und will verstören. Aber der staunende und detailbesessene Blick auf die (Tier-)Welt, der ist sehr ähnlich. Und auch das Kataloghafte, Ordnende. Bei Zuckerman einfach so, bei Ford als Zitat einer Epoche, in der die Pflanzen und Tiere, ja, vermutlich überhaupt die Welt, erforscht und katalogisiert wurden. Und trotz ihrer “modernen” Anmutung haben auch Zuckermans Fotos etwas stark Allegorisches. etc pp.

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Die Krähen sind zurück. Eben habe ich sie das erste Mal in dieser Saison gehört und gesehen. Mit viel Krah und Kräh sammeln sie sich in der Dämmerung, kreisen einige Runden über unserem Bürogebäude und verteilen sich dann auf den Dächern zum Schlafen. Ich mag das sehr.

Es sind viel mehr, als ich hier auf dem Bild erwischt habe.

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Die Wallace-and-Gromit-Erfinder von Aardman lassen geknetete Vögel – Tauben, Krähen, eine Amsel, ein Jagdfalke und andere – in einem Dokumentarfilm von ihren Erfahrungen berichten. Höhenangst, Orientierungssinn, wie Fliegen überhaupt funktioniert und Flugunfälle sind nur einige der Themen. Großaardig!

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Mit dem Garten fing alles an. Seit 2002 habe ich einen Kleingarten vor den Toren Berlins, so richtig schön mit Laube, Wald rundrum und See in der Nähe. Dort baue ich etwas Gemüse an, habe ein Bauernstaudenbeet und – wenn alles gut geht – dieses Jahr sogar die ersten Äpfel der guten alten Sorte Rote Sternrenette.

Wenn man viel im Garten arbeitet und übernachtet (die Frühlingsmorgende, wenn alles um vier Uhr lossingt!), lernt man natürlich auch die Vögel näher kennen. Die wohnen da ja auch. Mithilfe einer Vogelstimmen-CD habe ich gelernt, einige Arten anhand des Gesanges zu unterscheiden. Sehr gerne höre ich die Kohlmeise, eigentlich nicht besonders schön, aber sehr frühlingstypisch.

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