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Tag "Typografie"

Aufmerksame Leserinnen und Leser des textanfall wissen, dass ich eine Schwäche für Schriftgestaltung habe. Über diverse Umwege, die in Zusammenhang mit meiner demnächst endlich einmal gelauncht werdenden Business-Website stehen, bin ich auf Tüpo gestoßen. Unter diesem Namen vertreibt Tanja Huckenbeck (Schöner Nachname, BTW. Tanja, gibs zu, bist du Westfälin?) typografische Objekte: Hocker, Taschen, Kissen und Anderes. Besonders die Hocker gefallen mir sehr.

Wenn ich einmal im Lotto gewinne, schenke ich meiner lieben Freundin Andrea von vitamin a design ein solches “a”. Bis dahin tun’s vielleicht die Tüpo-Schlüsselanhänger – als Weihnachtsgeschenk für Lieblingskunden sind sie jetzt vorgemerkt. Passt doch für eine Texterin, meint ihr nicht?

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Ich hatte hier früher schon mal auf Norman Palm hingewiesen. Hier kommt ein neues Video. Typografisch außerordentlich erfreulich. Und musikalisch sowieso.

Easy von Norman Palm bei Vimeo.

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Über Pangramme im Allgemeinen und über das berühmteste,

The quick brown fox jumps over the lazy dog,

im Besonderen hatte ich hier bereits geschrieben. Wer sich mit Typografie beschäftigt oder Sprachspiele mag, kennt sie – Sätze, in denen jeder Buchstabe des Alphabets einmal (und nicht viel öfter) vorkommt. Poliander hinterbrachte mir nun eines, welches mich ungemein amüsiert. Es ist ganz aktuell, passt sehr gut zum allgemeinenen Bionade-Biedermeier-Lästertrend und enhält sogar Umlaute! Gestanden haben soll es in der FAS, eine genauere Quellenangabe hab’ ich nicht. Es heißt:

Xaver schreibt für Wikipedia zum Spaß
quälend lang über Yoga, Soja und Öko.

Toll, oder?

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Jede Schrifttype hat ihren speziellen Charakter. Diesen zu erkennen und die Schriftart entsprechend zu nutzen – oder einen Font ganz überraschend gegen seinen Typ zu besetzen – ist eine der Künste, die Typoexperten beherrschen müssen.

Wie eine Konferenz der verschiedenen Schriftcharaktere aussähe – inklusive Krisenfall! – zeigt dieser nette Film:

Via Vuscor. Danke, Peter!

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Die Designagentur Pentagram hat ein nettes Onlinespielchen lanciert, bei dem sowohl die Form des “Psychotests” also auch Fragestellung (“Welche Type sind Sie?”) einen besonderen Twist bekommen. Denn für den Test muss man nicht irgendwelche Kästchen ankreuzen und auszählen, sondern man sitzt einem leibhaftigen – na gut, abgefilmten – Pschoanalytiker(darsteller) gegenüber. Und es geht auch nicht um Persönlichkeitstypen, sondern um Schrifttypen. Toll umgesetzt und unterhaltsam. Virales Marketing geht auch ohne Schenkeldreschhumor und YouTube-Filme!

Ich bin übrigens die Cooper Black Italic:

Cooper Black Italic is a heavy but generous font with soft serifs, casual curves and a pleasant incliniation and no hint of sharpness about it. If you are an imposing sort of person who does not hang after leanness and fitness but is happy with their life and their love handles then Cooper Black Italic is your type.

Das mit den “casual curves” gefällt mir! Und das Leben als Verdana oder gar als maschinenlesbare OCR-A stelle ich mir auch furchtbar langweilig vor!

(Danke für den Link.)

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Vergilbt und doch ganz modern, kühn gestaltet oder historisch interessant: auf der Site Letterheady kann man sich alte und neue, in jedem Fall bemerkenswerte Briefpapiere ansehen. Einige davon:

▲  Wow. Dieses Selbstbewußtsein. Als TV noch was galt.
Tonight ist die Mutter aller Late-Night-Shows.


▲  Felix the Cat war die erste Cartoonfigur, die auch zum Kinostar wurde.


▲  Froschgrün und keck wie Kermit: die Muppets-Produzenten Henson Associates.


▲  Scientology California. An die Kategorie “so schlecht, dass es
schon wieder gut ist” habe ich eigentlich noch nie so recht geglaubt.

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Pangramme sind Sätze, in denen jeder Buchstabe des Alphabets einmal – oder jedenfalls nicht viel öfter – vorkommt. Früher waren es Schreibmaschinen-Testsätze, heute zeigt man damit, wie Schriften aussehen. Bekannte deutschsprachige Pangramme sind und “Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern” und “Zwei flinke Boxer jagen die quirlige Eva und ihren Mops durch Sylt”. Das berühmteste englischsprachige Pangramm, und eigentlich das Pangramm schlechthin ist

The quick brown fox jumps over the lazy dog.

Wer sich mit Typografie beschäftigt, kennt diesen Satz und hat ihn unzählige Male gelesen. Unten stehendes Video hat für Typophile und Typonerds ein unglaubliches Heiterkeitspotenzial. Sehr, sehr schön. Lorem ipsum sit dolor.

(via praegnanz.de)

Dem schönen Pangramm mit dem schnellen braunen Fuchs habe ich übrigens auch die Idee für mein Business-Logo zu verdanken: der Fuchs ist ja nicht nur sprichwörtlich schlau (Wissensvermittlung und “kluge” Texte sind mein Schwerpunkt), ich fand es auch nett, eine Anspielung an das berühmte Pangramm einzubauen – viele Buchstaben benutze ja auch ich. Monika Gause hat die Idee grafisch umgesetzt.

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Mit dem Computer ist es ganz einfach, richtig schöne und richtige Texte zu schreiben. Oder doch nicht? Der Computer-Tastatur fehlen – wie der Schreibmaschine auch – schlechterdings ein paar Tasten, um alle korrekten Satzzeichen einfach einzugeben. Und so werden die wenigen zur Verfügung stehenden Zeichen entgegen Duden und typografischem Anstand kurzerhand zweckentfremdet: Zoll- und Fußzeichen fungieren als Anführungen, das Minus ist der Strich für alle Zwecke, Abstände zwischen Zeichen sind immer einen Leerschritt lang. Das liest sich nicht gut, das sieht auch nicht schön aus – falsch ist es obendrein.

In der ersten Folge von “Richtiger und schöner tippen” haben Sie erfahren, wie Sie solche speziellen Zeichen mithilfe der Sonderzeichen-Dialoge von Word & Co. in Ihr Dokument bekommen. Hier folgt nun eine Anleitung für Tastaturkürzel-Fans, die auch mit anderen Windows-Programmen funktioniert.

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