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Tag "Tooltipps"

Man kann von Googles Datenkraken-Unwesen halten, was man will: die Anwendungen wie Google Mail, Google Kalender, Google Docs und Co. funktionieren meistens gut und zuverlässig. Fällt einmal eine Google-App aus, fällt einem selbst ein, wie abhängig man sich doch macht … und dass man dringend herausfinden muss, wo denn der Fehler liegt. Jetzt gerade hat es Google Mail getroffen, die Anwendung startet gar nicht oder sehr langsam, Mails lassen sich nicht verschicken, Eingangsmails können nicht geöffnet werden: GMail scheint “kaputt” zu sein.

In Fällen wie diesem kann man checken, ob die Störung tatsächlich von Google ausgeht und ob Google schon in Aktion getreten ist. Das geht mithilfe des Google Apps Status Dashboards. Dort werden im Störungsfall Hinweise hinterlegt – und zwar nicht nur für GMail, sondern für alle gängigen Google Apps. Bevor man hektisch an der Smartphone-Konfiguration oder am eigenen Router schraubt, sollte man also erstmal bei Google selbst nachsehen, was los ist.

Ist eine Google-App wirklich gestört? Das Apps Dashboard gibt Auskunft.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, mögen Sie vielleicht auch diesen hier: Fehlersuche: Website unerreichbar.

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Ich arbeite freiberuflich, meistens alleine und oft auch kreativ.  Deswegen sind In-den-Fluss-Kommen, Arbeitsmotivation und überhaupt das Herstellen des Zustandes, in dem ich gut arbeiten kann, für mich sehr wichtige Themen. Latent habe ich das immer im Blick, ich sehe mir selbst immer ein bisschen beim Arbeiten zu. Und das schon seit vielen Jahren. Dabei sind mir ein paar Sachen aufgefallen:

  • Der Drang zur Perfektion hemmt. Ungemein. Schafft man es, sich davon zu befreien – und zwar wirklich (nicht denken: um perfekt zu sein, muss ich nur meinen Perfektionismus abstreifen) – fluppt die Arbeit fast von selbst. Ein Mittel dazu ist, sich selbst immer wieder die Erlaubnis zu geben, irgendwas ganz Unperfektes zu machen. (Na gut, das ist nicht besonders weise, das steht in jedem Produktivitätsbuch auf der dritten Seite. Aber ich lese gar keine Produktivitätsbücher. Und es ist wirklich was Anderes, wenn man die Erfahrung am eigenen Leib macht.)
  • Ich weiß nicht, ob wirklich jeder Mensch kreativ ist, wie immer gern behauptet wird. Vielleicht jeder Mensch ein bisschen, und manche etwas mehr? Ich habe aber beobachtet, dass kreative Tätigkeit auf einem Gebiet auch woanders Kreativität freisetzt. Wenn ich mit Freude einen alten Stuhl mit Rosenmuster bemale, fällt auch das Schreiben hinterher leicht.
  • Wenn das, was man unternimmt, um besser arbeiten zu können, auch nur eine Pflichtübung ist, hilft es nicht so gut. Arbeitsbefördernde Maßnahmen sollten Spaß machen.

Ich habe jetzt ein Tool gefunden, mit dem ich unperfekt kreativ bin und dessen Benutzung mir viel Freude bereitet. Ganz nebenbei kann ich es – wenn ich möchte – auch wirklich produktiv einsetzen. Es kostet 79 Cent (ein iPad sollte man schon haben) und heißt PenUltimate.

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Wenn man eine bestimmte Website nicht mehr aufrufen kann, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass “diese Internetseite kaputt” ist. Es gibt für solche Ausfälle eine ganze Reihe möglicher Gründe. Meist ist der Spuk ja nach ein paar Stunden vorbei und alles geht wieder. Wenn nicht, muss man allerdings Ursachenforschung betreiben.

Schritt Eins der Fehlersuche ist dann, festzustellen, ob die Website tatsächlich grade vom Netz ist oder ob’s an der eigenen Konfiguration liegt: “Äh, ja, hallo, ich bins. Kannst du mal versuchen, auf dingsbums.de zu gehen – klappt das bei dir? Bei mir nämlich nicht. …… Ah, danke.“ Solche Telefonate kann man sich künftig sparen, denn nun gibts den Service Down for everyone or just me. Verdächtige URL eingeben, ein Klick – und schon weiß man mehr. Praktisch!

Down for everyone, not just me: die W&V-Site war mal ein paar Stunden unerreichbar.

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Passwörter und Log-in-Daten sicher verstauen – und plattformunabhängig auslesen

Mit "flocki" bei amazon, eBay und Otto online zu shoppen, ist keine gute Idee.Vom Social Web über berufliche Netzwerke bis zum Online-Banking – ohne Nutzernamen, Passwort, Online-ID und Aliasnamen geht gar nichts. Die Verwaltung all dieser Zugangsdaten ist zu einer echten Aufgabe geworden. Denn das Naheliegende – ein leicht zu merkender Begriff wie etwa der Name des Hundes als „Universalpasswort” für alles – ist auch das Unsicherste.

◄ Mit “flocki” bei amazon, eBay und Otto online zu shoppen, ist unsicher – und deshalb keine gute Idee.

Sichere Passwörter heißen 72aVJls8 oder 17J,bH,sssvm und davon brauchen Sie möglichst viele – für jeden Online-Shop, jeden Bankzugang und jedes Forum eines. Wenn man nicht gerade ein Gedächtniskünstler ist, braucht man Hilfsmittel, um sich das alles zu merken. Der gute alte Notizzettel fällt aus: zu unübersichtlich, nie zur Hand, wenn man ihn braucht und natürlich zu unsicher. Eine alltagstaugliche, unkomplizierte und sichere Lösung ist die Kombination aus USB-Stick und Passwort-Manager-Software.

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Heute gibts keinen selbstgemalten Comic, dafür aber den Hinweis auf ein reizendes Spielzeug …

Word Perhect ist eine internetbasierte Textverarbeitungs-Applikation und liegt damit voll im Trend. Anders als der Name suggeriert, orientiert sich die Anwendung nicht am alten WordPerfect (das war bis Anfang der Neunziger mal die Textverarbeitungssoftware, bis Microsoft mit Windows und Word auf den Plan trat), sondern geht noch weiter zurück. Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an diese altertümliche Methode erinnern, man nannte das damals einfach “notieren” oder “aufschreiben” und kombiniert das mit dem allgegenwärtigen “Word” (die Microsoft-Variante, ohne “Perfect”). Die Benutzung von Word Perhect ist recht einfach zu erlernen.

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… und lässt sich nicht versenden. Wer ab und zu KB-lastige Anhänge durch die Datenleitungen schaufeln muss, kennt das Phänomen: eine Mail mit dickem Anhang lässt sich einfach nicht abschicken. Meist liegt das an der Konfiguration des E-Mail-Servers auf Empfängerseite.

Umgehen lässt dich die Schwierigkeit, indem man die Dateien in einen geschützten Bereich des Internets hochlädt. Anstelle des Anhangs versendet man dann nur den Link und der Empfänger kann sich den Datenwust herunterladen, ohne dass sein Mailpostfach strapaziert wird.

Doch nicht jeder hat eigenen Webspace und manch Nutzer ist schon mit dem Hochladen der Daten ins Internet überfordert. Filehosting-Dienste schaffen Abhilfe. Damit laden Sie eine Datei direkt per Browser in einer einfachen Nutzerumgebung hoch, erhalten einen Downloadlink, den Sie dem Empfänger mitteilen, löschen die Datei nach erfolgtem Transfer – fertig.

Links zu solchen Filehosting-Diensten und eine illustrierte Gebrauchsanweisung folgen nach dem Break.

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Mit dem Computer ist es ganz einfach, richtig schöne und richtige Texte zu schreiben. Oder doch nicht? Der Computer-Tastatur fehlen – wie der Schreibmaschine auch – schlechterdings ein paar Tasten, um alle korrekten Satzzeichen einfach einzugeben. Und so werden die wenigen zur Verfügung stehenden Zeichen entgegen Duden und typografischem Anstand kurzerhand zweckentfremdet: Zoll- und Fußzeichen fungieren als Anführungen, das Minus ist der Strich für alle Zwecke, Abstände zwischen Zeichen sind immer einen Leerschritt lang. Das liest sich nicht gut, das sieht auch nicht schön aus – falsch ist es obendrein.

In der ersten Folge von “Richtiger und schöner tippen” haben Sie erfahren, wie Sie solche speziellen Zeichen mithilfe der Sonderzeichen-Dialoge von Word & Co. in Ihr Dokument bekommen. Hier folgt nun eine Anleitung für Tastaturkürzel-Fans, die auch mit anderen Windows-Programmen funktioniert.

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Schriftgestaltung steht nicht nur im Dienst der Ästhetik, sondern sorgt idealerweise auch dafür, dass der Sinn des Geschriebenen schnell erfasst werden kann. Im Zeitalter der flächendeckenden Versorgung mit Personal Computern ist angenehme Schriftgestaltung keine Schwierigkeit mehr. Die exakte Interpunktion ist jedoch ein Stiefkind. Zeichensetzung ist zwar auch eine Frage der Schriftgestaltung. Doch der Duden legt fest, welche Anführungszeichen, Gedankenstriche und Leerzeichen korrekt sind. Nur hält sich kaum jemand daran – für diese Zeichen fehlen auf dem Keyboard die Tasten. Lesen Sie hier, wann Sie welches Zeichen brauchen und wie Sie bei der Arbeit mit Word, Open Office & Co. auch selten gebrauchte Zeichen zielsicher in Ihren Text einfügen.

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