❧  textanfall

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Tag "Stadtnatur"

Die Stadt liegt noch unter Eis und Schnee, aber die Sonne scheint auf meinen Schreibtisch und draußen poltern Schneebretter und Eiszapfen vom Dach. Kurzum: dass der Winter in nächster Zeit doch einmal ein Ende hat, ist vorstellbar.

Wer die Untätigkeit in der Stube kaum noch aushält und endlich wieder Schaufel und Harke in die Hand nehmen will, sollte sich das Wochenende 6. – 7. April notieren. Dann nämlich findet im Botanischen Garten wieder der Berliner (Frühjahrs-)Staudenmarkt statt.  Neben Stauden können dort auch Gehölze, Blumenzwiebeln, Sämereien und Kräuter angesehen und gekauft werden, darunter Raritäten, die in keinem Baumarktsortiment zu finden sind.  Doch nicht nur Pflanzen gibt es. Unter den Ausstellern befinden sich auch Anbieter für Gartengeräte, Zäune, Harken … und für Kulinarisches vom Kalten Hund bis zu exquisitem Olivenöl. Also: Termin vormerken und dann ab in den Botanischen Garten!

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Lokal produzierte Imkerhonige schmecken köstlich. Sie sind im konventionellen Lebensmittelhandel kaum zu finden – neuerdings aber im Internet. Ich habe einen Artikel zum Thema geschrieben, der am 17. Juli in der taz erschien.

Das Summen über der Stadt

Auf dem Kreuzberger Dach stehen drei große Kästen in der Sonne. Tritt man näher, hört man es summen, ein leichter Wachsgeruch liegt in der Luft – es sind Bienenstöcke. Sabine Wagner ist Stadtimkerin, seit fünf Jahren hält sie Bienenvölker oben auf dem “Heilehaus” in der Waldemarstraße. Bienen in der Großstadt? Das ist weniger exotisch, als es scheint. In Berlin wird fleißig geimkert – auf Dächern, in Parks, auf Brachflächen und sogar am Rand von Friedhöfen. 560 Berliner Imker zählt der Deutsche Imkerbund, dazu kommen noch die Individualisten ohne Vereinsmitgliedschaft.

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▲ Foto: Frau oder Herr Zwiegel via Wikimedia Commons, mehr Info zur Lizensierung hier.

Kürzlich waren im textanfall bereits Haselmäuse zu sehen. Die etwas größeren, grauen Siebenschläfer sind nahe Verwandte der Haselmäuse – sie gehören ebenfalls zur Familie der Bilche (Schlafmäuse). Wie die Haselmäuse auch sind Siebenschläfer nachtaktiv, sie halten einen ausgedehnten Winterschlaf und sind mit ihrem hübschen Puschelschwanz, den langen Barthaaren und schwarzen Knopfaugen überaus niedlich. Siebenschläfer sind Waldtiere, leben jedoch auch gerne in der Nähe von Menschen: auf Dachböden, in Garagen, Schuppen und Kammern. Da poltern und schlurchen sie dann des Nachts und halten nicht selten die menschlichen Hausgenossen wach.

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Aus Zeitmangel und schweren Herzens wollen wir uns von unserem charmanten, kleinen, sehr schön gelegenen Kleingarten trennen. Er liegt am Berliner Stadtrand in Eichwalde, sehr idyllisch zwischen zwei Waldstücken (aber sonnig!), er ist etwas über 300 m² groß und man kann dort übernachten (in der Original-DDR-Datsche gibt es fließend Wasser, Strom, WC und Heizung, Dusche ist Outdoor). In der Nähe sind reichlich Badestellen und im Herbst findet man in der Gegend viele gute Pilze. Im Garten gibt es Äpfel, Johannisbeeren, Gemüse und Blumen und Sanddorn und Rhabarber und Wiese und Vögel und lecker Gegrilltes und Azaleen und Ahorn und … hier erfahrt Ihr Näheres.

Wenn Ihr selbst Interesse habt, kontaktiert mich (z.B. via Kommentar). Wenn ihr jemanden kennt, der Interesse haben könnte, gebt den Link (diesen hier <http://gartenbeiberlin.blogspot.com/>) weiter. Es wäre schön, wenn wir nette Leute fänden, die den Garten so gerne haben wie wir.

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Die Krähen sind zurück. Eben habe ich sie das erste Mal in dieser Saison gehört und gesehen. Mit viel Krah und Kräh sammeln sie sich in der Dämmerung, kreisen einige Runden über unserem Bürogebäude und verteilen sich dann auf den Dächern zum Schlafen. Ich mag das sehr.

Es sind viel mehr, als ich hier auf dem Bild erwischt habe.

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