Hier publiziert am 25. Januar 2010 | Schlagwort(e): Schöne Sachen | Den ersten Kommentar schreiben »
Wenn ich demnächst sehr erfolgreich und wohlhabend bin, werde ich ein wunderbares, lichtdurchflutetes, geräumiges Büro*) haben und darin exquisite Möbel aufstellen. Zum Beispiel diesen Sessel aus dem Hause Palette Industries - ein must für Texter, Grafikdesigner, Setzer und andere Text- und Typophile.

*) Nur dass keine Miverständnisse aufkommen: Ich arbeite nicht in der Besenkammer. Ich habe bereits ein schönes Büro und vor allem eine extrem nette und liebreizende Bürokollegin, die ich keinesfalls für Designermöbel eintauschen möchte.
Hier publiziert am 23. November 2009 | Schlagwort(e): Ausgehen Essen gehen, Schöne Sachen | 4 Kommentare »
Im Schöne-Dinge-Blog texterella ruft Susi Ackstaller zur Blogparade und fordert die Preisgabe von Schönheitsgeheimnissen. Gerne doch, Madame, ich fühle mich geehrt. Und schreibe:

Frauen sollen und wollen Göttinnen sein, wenigstens ab und zu (wie es sich mit den Männern verhält, weiß ich nicht so genau). Doch wenn man sich auf dem Weg zum göttinengleichen Dasein von der verschönernden Industrie führen lässt, erscheint er unbezwingbar: Nagelhäute müssen erweicht und zurückgestoßen werden, grauenvoll riechende Enthaarungskrem wird aufgetragen und samt der chemisch aufgeweichten Haare weggeschabt, Schlamm, Salz, Öl und Nanoteilchen sollen die Haut abreiben oder nähren, unbotmäßige Gerüche gehören gebändigt, trockene Haarspitzen versiegelt und Falten gesalbt. Wer durch kosmetische Riten zur Göttin werden will, muss durch die Niederungen des Organischen, der Unzulänglichkeit, der unzügelbaren Lüste und Schwächen (in Gestalt von „Problemzonen”). Das klappt doch nie! Hinter jedem Tiegel eine weitere Schwachstelle – das zieht runter, nie war der Olymp weiter entfernt.
Wirkliche Schönheitsgeheimnisse sind einfach und führen nicht durch erdenschwere Jammertäler sondern geradewegs zu Wohlbehagen und Unbesiegbarkeitsgefühl. Ich habe deren drei.
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Hier publiziert am 16. November 2009 | Schlagwort(e): Geschenke, Schöne Sachen, Shoppen | 3 Kommentare »
Über dieses Blog wollte ich schon lange mal berichten: Unter einer extrem dekorativen handgezeichneten Headergrafik und dem Namen Vuscor bloggt mein ehemaliger Photoshop-Schüler, E-Mail-Brieffreund und freundlicher und freigiebiger Gastgeber Peter Zillig. Früher hat er mal was mit Texten gemacht, jetzt macht er mehr mit Papier, Pappe, Zwirn und Kleister, also Buchbinden. Und darüber wird gebloggt. Da ich selbst einmal gelernt habe, wie das geht, lese ich Vuscor mit Interesse.
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Hier publiziert am 15. November 2009 | Schlagwort(e): Schöne Sachen, Shoppen | 2 Kommentare »
… habe ich in Mixkos Shop bei Etsy gefunden und ich ärgere mich sehr, dass ich die Lampenschirmausstattung meiner Wohnung erst kürzlich komplettiert habe.

Wer hätte gedacht, dass es frauliche Lampenschirme gibt?

Mit Energiesparbirnen sähe das allerdings blöd aus, glaube ich.
Hier publiziert am 10. November 2009 | Schlagwort(e): Fotografie, Schöne Sachen | Den ersten Kommentar schreiben »

Hier publiziert am 7. Oktober 2009 | Schlagwort(e): Bücher Lesen etc, Geschenke, Schöne Sachen | Den ersten Kommentar schreiben »
Wo ist das Buchregal? Das Self Shelf tarnt sich als Buch, wird unsichtbar an der Wand befestigt und ist - einmal mit Büchern beladen - trotz des Titels “Ceci n’est pas un livre” nicht mehr zu sehen.
Ich habe seit einiger Zeit ein Self Shelf in Betrieb, es ist erstaunlich stabil! Und wirklich sehr schön.
Self Shelves gibts in verschiedenen Farben, Größen und Titeldesigns. Bestellen kann man sie bei Dutch by Design, einem englischen Versand für Designerschnickschnack.
Weitere Buchaccessoires bei textanfall? Klick!
Hier publiziert am 28. Juli 2009 | Schlagwort(e): Bücher Lesen etc, Schöne Sachen, Shoppen | 2 Kommentare »
Wer hier öfter liest, weiß, dass die Autorin seit Kindesbeinen eine unersättliche Buchverschlingerin ist. In dieser Eigenschaft interessieren mich natürlich auch Objekte rund ums Buch.
Im englischsprachigen Bookshelf-Blog trägt Alex, ein Journalist aus Hertfordshire (UK) Fotos und Berichte über ungewöhnliche und schöne Bücherregale zusammen. Und er gräbt wirklich tolle Stücke aus, Möbel, die nicht in jedem besseren Designkatalog zu finden sind. Jeden Monat kommen da rund 20 Beiträge und Regale zusammen. Ich weiß gar nicht, was mir besser gefällt: die schönen Möbel oder die sympathische Themenauswahl.

Der vorige Buchnarren-Beitrag hier im Blog: Bücherwürmer zum Kuscheln.
Hier publiziert am 30. Juni 2009 | Schlagwort(e): Fotografie, Kultur, Schöne Sachen | 2 Kommentare »
Ein Einleger meines Notizbuchs ist voll und bevor ich ihn durch ein leeres Heft ersetze, blättere ich schnell noch einmal durch.
Bei der letztjährigen Fotokina habe ich auch die sehr gute Fotoausstellung “Visual Gallery” besucht. Besonders gefallen haben mit die Arbeiten von Esther Haase, die unter dem Titel “Seltene Momente von Echtheit” Modofotos mit alten Menschen inszeniert. Wenn man das hört, springen erst einmal sämtliche Abwehrreflexe an: Omas in Westwood - ist das nicht bloß billige Provokation? Denunziatorisch? Ein geschickt eingesetzter Schocker? – Nein, ist es nicht. Und sobald man sich die wunderbaren Fotos ansieht, erkennt man beschämt, dass diese Bedenken darauf verweisen, dass man selbst ein ziemlich schräges Konzept von “den Alten” hat. Eines, das völlig ausblendet, dass diese natürlich einen eigenen Kopf, einen eigenen Willen und eine eigene Geschichte haben und sich gar nicht so einfach instrumentalisieren lassen, wie man so wohlmeinend und vermeintlich political correct glaubt. Und dass es auch mit über Achtzig Spaß an der Selbstinszenierung geben kann.
Esther Haases Fotos sind sind einfach klasse, mehr Adjektive müssen da gar nicht sein. Und sie fotografiert auch nicht professionelle wohlgepflegte Fünfzig-Plus-Models, wie man sie von der Dove-Kampagne kennt, sondern “echte” Alte, Klienten eines Berliner Pflegedienstes. Und das macht sie schon seit vielen Jahren. Man kennt sich, und das sieht man den Bildern auch an.
Ach so, und was war jetzt mit dem Notizbuch? In der Ausstellung gab es nicht nur Fotos. Die Fotografierten wurden auch zitiert.
Manchmal hole ich meine Kleider aus dem Schrank und denke: Gott ja? Ich habe inzwischen mehr Falten als die. Aber ich hatte auch mehr Spaß.
(Traute Wysocki, geboren 1920)
Ich hoffe, dass ich dereinst auch einmal so etwas sagen kann. Die Falten sind jedenfalls schon mal in Arbeit …
PS: Die Sächsische Zeitung berichtete unter dem schönen Titel “Sie träumen von einer Welt ohne Seniorenteller” über das Projekt und zeigt auch das Haase-Foto von Traute Wysocki.