❧  textanfall

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Tag "Schöne Sachen"

Ich sehe überall Gesichter!

 

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Die zunehmende Digitalisierung und Verfacebookisierung der Welt produziert offenbar eine Sehnsucht nach der analogen Ära. “Analog” scheint angesichts des ganzen Publizierens und Teilens von digitalem Plunder schon per se als Qualitätsmerkmal wahrgenommen zu werden. Oder als etwas, mit dem man spielt.

Wir digitalen Einwanderer haben uns über ASCII-Art amüsiert, die digital eingeborene Jugend vergnügt sich mit … der Schreibmaschine. Keira Rathborne jedenfalls machts und nennt das Ganze dann Typewriter Art.

Noch toller find’ ich allerdings, was der Künstler Tyree Callahan macht. Er hat eine Underwood-Schreibmaschine zu einem Chromatic Typewriter umgebaut und kann damit nun auch Farbbilder malen, äh, tippen. Toll. (Danke an Moni, die mich auf diese Fährte gesetzt hat.)

Im Online-Tagesspiegel gibt es ein schönes Porträt des letzten Berliner Schreibmaschinenhändlers, Dietrich Tietz, zu lesen. Melancholisch: Der Porträtierte starb am Tag der Veröffentlichung des Artikels und hat ihn wahrscheinlich nicht mehr gelesen. Ob ihm die kreativen Zweckentfremdungen der Schreibmaschinen gefallen hätten?

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Regale braucht man immer (mehr darüber). Um so besser, wenn sie leicht und mobil sind. Toll!

Die Holzbretter und den Spanngurt kann man sich als Bausatz via DaWanda kaufen.

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Aufmerksame Leserinnen und Leser des textanfall wissen, dass ich eine Schwäche für Schriftgestaltung habe. Über diverse Umwege, die in Zusammenhang mit meiner demnächst endlich einmal gelauncht werdenden Business-Website stehen, bin ich auf Tüpo gestoßen. Unter diesem Namen vertreibt Tanja Huckenbeck (Schöner Nachname, BTW. Tanja, gibs zu, bist du Westfälin?) typografische Objekte: Hocker, Taschen, Kissen und Anderes. Besonders die Hocker gefallen mir sehr.

Wenn ich einmal im Lotto gewinne, schenke ich meiner lieben Freundin Andrea von vitamin a design ein solches “a”. Bis dahin tun’s vielleicht die Tüpo-Schlüsselanhänger – als Weihnachtsgeschenk für Lieblingskunden sind sie jetzt vorgemerkt. Passt doch für eine Texterin, meint ihr nicht?

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Im Englischen werden nicht nur Pferde, sondern auch Fahrräder “geritten” – für beides verwendet man dasselbe Verb. Wie sich das in der koreanischen Sprache verhält, weiß ich indes nicht. Sehr schön finde ich jedoch diesen aus Korea stammenden Beitrag zum Thema Pimp My Ride. Großartig!

Mehr Bilder und Infos bei Designboom.

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Ein kurzer Wechsel ins Fach der Modebloggerin:

Clutches heißen diese Handtaschen, die man weder mit langem Gurt noch mit kurzen Henkeln am Körper befestigen kann. Man muss sie immer in der Hand halten. Oder beiseite legen, wenn man beide Hände frei haben will. Ich habe meist mehr Zeug mitzuführen, als in so ein Täschchen passt. Anlässe, bei denen ich nur Börse, Händi und Lippenstift brauche, gibt es zwar. Aber dann gilt es, auf seine Sachen gut aufzupassen – Partys, bei denen man seine Tasche auf irgendein Tischchen legt und unbeschwert lostanzt, besuche ich nie. Vielleicht habe ich den falschen Umgang. Jedenfalls sind Clutches nichts für mich.

Aber wenn. Wenn, dann würde ich diese ▲ tragen. Gefunden im Etsy-Shop TsuruBride, erfunden von Meghan Willis. Schöne Visitenkartentäschen gibts auch. Sammelbestellung, anyone?

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Über Anglizismen wird ja gerne mal gemault, aber selbstverständlich geht das auch in die andere Richtung und es wandern deutsche Wörter in andere Sprachen ein (etwa Schwindel, Fernweh, Doppelganger und das wunderbare amerikanische Steigerungspräfix uber). Ein sehr schönes Poster mit rund 2000 solcher ausgewanderter Wörter und ihrer geografischen Verteilung kann man sich beim Goethe-Institut bestellen. Toll gestaltet, A0-Format (das ist groß) und sorgfältig recherchiert für sensationelle 12 EUR! Wer die Vorschau im Goethe-Shop zu mickrig findet, klickt einfach zu Golden Section, denn die haben das Ganze umgesetzt und präsentieren Ihre preisgekrönte Arbeit besser als die Goethe-Institutler.

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We translate desires into products by observing people’s lifestyles behauptet das in Berlin agierende Designkollektiv Kix. Mit Ihrem Objekt Kissen haben sie meinen Geschmack schon mal gut getroffen – Kissen ist eine weich gepolsterte Buchhülle, in der sich die Lektüre eselsohrenfrei in Autos, Zügen, Flugzeugen transportieren lässt. Während des Lesens kann man das Buch bequem auf dem gepolsterten Futteral ablegen. Und auch das müde Haupt, wenn die Reise zu lang oder die Lektüre zu langweilig wird.

▲   Das Kix-Kissen ist 1000 Mal schöner als die unansehnliche Leselotte.

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