❧  textanfall

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Tag "Rad"

Die Musik zum Video ist auch sehr schön, es handelt sich um das Stück Kule Kule (Orchestral Version) von Jherek Bischoff. Der Kerl, der diese Animation gebastelt hat, heißt Tim Wheatley. Er studiert Animation und hat auch schon einen Preis gewonnen. Und wer sich fragt, wie hat der das gemacht mit dem Fahrradfelgenfilm, kann auf das Cyclotrope-Blog klicken, da gibt es unter anderem verschiedene Making-Of-Filmchen. Sehr interessant.

Animationsfime zu machen ist ein ähnlicher Zeitfresser wie Comics zu zeichnen. Mir wird das Herz weit, wenn ich an all die Leute denke, die sowas mit stoischer Geduld und Blick fürs Detail und Begeisterung machen, und dabei oft nicht mal viel Geld verdienen – einfach so. Weils schön ist. Weil sies müssen. Oder unbedingt wollen. Herrlich.

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Immer im Mai treffen sich die Frauen aus meinem Texterinnen-Netzwerk, dem Texttreff, in einer zum Seminarhaus umgebauten Mühle im Wendland. Ich bin mit dem Rad hingefahren, von Berlin aus. Auf direktem Weg sind es etwa 250 km, ich bin auf dem Havelradweg gefahren und ab Havelberg auf dem Altmarkrundkurs. So kamen 280, 290 km zusammen. So genau habe ich es noch nicht zusammen gerechnet. Spaß hat es gemacht, ich habe fast jeden Meter mit dem neuen Rad genossen und am liebsten würde ich nächste Woche schon wieder losfahren. Ich merke grade, ich kann heute gar nicht so gut schreiben. Eigentlich will ich sowieso nur ein paar Fotos einstellen. Die gibts nach dem Break.

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Ich fühle mich, als wäre mein Haustier gestorben. Dabei habe ich gar kein Haustier. Ein Fahrrad allerdings auch nicht mehr. Vorgestern verschwand mein Stevens-Rad – Stahlrahmen, klassische Diamant-Rahmengeometrie, gut gepflegt – aus meinem Hof. Das sauber durchtrennte Schloss haben die Diebe da gelassen. Ich fuhr es seit 2002 und wollte es eigentlich noch so lange benutzen, bis ich zu alt bin, um drauf zu kommen. Ich habe es sehr gemocht. Eigentlich will ich es wiederhaben, aber das wird wohl nichts. Bis ich einen neuen zweirädrigen Gefährten gefunden habe, tröste ich mich mit diesem Video!

“The Bike” von Alex Marco. Via. Interessant ist auch, dass dies kein “Videoclip” in unserem Sinne ist, sondern ein Scopitone-Filmchen. Das waren Jukeboxes mit Bewegtbildern!

Update

Der schreckliche fahradlose Zustand ist beendet. Ich bin jetzt offiziell in einen Haufen Stahlrohre verliebt …

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Slaven Rezic hat dafür gesorgt, dass ich heute einen sehr schönen Vormittag hatte. Slaven Rezic ist der Betreiber und auch Entwickler des berliner Fahrrad-Routenplaners BBBike. Und BBBike ist die Lösung für ein Problem, das wohl viele alltagsradelnde Berliner kennen. Denn auch durchaus radelerprobte und ortskundige Leute (wie z.B. ich) können in der großen Stadt nicht immer die schönsten und kürzesten Wege kennen. Will man dann mal in unbekanntere Ecken, fährt man entweder unnötig umständlich oder in graden Linien über die großen Straßen.

BBBike schafft Abhilfe: man gibt Start- und Zielort ein, kann wählen, ob man beispielsweise Hauptstraßen oder Kopfsteinpflaster meiden möchte und wie schnell man fährt. Dann bekommt man eine detaillierte Tourenbeschreibung inklusive geschätzter Zeit und Anzahl der Ampeln zum Ausdruck ausgespuckt. Optisch kommt das Portal spartanisch daher, doch läßt sich’s leicht bedienen. Und auch die Qualität der Wegbeschreibung war hinreichend. Ich bin damit heute gut 30 km durch die Stadt gefahren und habe mich nur einmal vertan. Das lag aber daran, dass ein langes Stück durch Grünanlagen führte, die keine Straßennamen haben und ich mich etwas orientierungslos fühlte.  Ich war sehr zufrieden mit dem Service – tolle Sache! Ich habe mich sicher nicht das letzte Mal von BBBike durch die Stadt leiten lassen. (Nach dem Break ist zu lesen, was ich unterwegs erlebt habe.)

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