Hier publiziert am 2. Juni 2009 | Schlagwort(e): Nutzwert-Links, Slogans | 2 Kommentare »
Für Verbraucher sind sie “Reklame”, für kulturgeschichtlich Interessierte sinds Zeitdokumente, und für Texter sind sie natürlich schon aus beruflichen Gründen interessant: Werbeslogans. Slogans lesen kann man nicht nur auf Werbetafeln und in der Zeitung, sondern auch in Online-Datenbanken.

Im Markenlexikon können Sie gezielt nach Slogans und Jingles von A bis Z suchen. Im Portal slogans.de sind auch weniger bekannte Marken und deren Slogans vertreten – oder wüssten Sie auf Anhieb, womit beispielsweise die Naturheilmittel-Marke “Abtei” wirbt oder welches Produkt “Das gute Gefühl der Sicherheit” geben soll (Auflösung nach dem Break)? Die Advertising Hall of Fame leistet ähnliches für den angloamerikanischen Sprachraum.
Am besten gefällt mir der Slogometer bei slogans.de (Abbildung) – eine nach Jahren angeordnete Statistik der 100 meistgebrauchten Wörter in Slogans. Auch eine Art von Zeitgeschichte.
Ja, weiter »
Hier publiziert am 27. Mai 2009 | Schlagwort(e): Nutzwert-Links | 2 Kommentare »

Der allseits kompetente, freundliche und hilfreiche Briefkastenonkel für Fragen rund um die deutsche Sprache heißt Doktor Bopp. Er ist promovierter Linguist, war für verschiedene Unis und sogar eine Schweizer Bank an verschiedenen linguistischen Projekten beteiligt, arbeitet beim empfehlenswerten Sprachservice Canoo.net mit und beantwortet jede sprachbezogene Frage. Sie können ganz offen mit ihm reden und brauchen keine Scham empfinden. Ob Deklination, Etymologie oder Kongruenz – nichts Sprachliches ist ihm fremd und für alles hat er Verständnis. Und eine ebenso hilfreiche wie fachkundige Antwort. Also: Fragen Sie Dr. Bopp!
Bild: [mk] via Flickr, Foto steht unter Creative-Commons-Lizenz, für Nutzungsbedingungen klicken.
Hier publiziert am 5. Dezember 2008 | Schlagwort(e): Nutzwert-Links | Den ersten Kommentar schreiben »
Auf Anhieb hätte ich nicht behauptet, dass ich dringend Nachschlagwerke aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert brauche. Aber nachdem ich einige Male in Merck’s Warenlexikon (1884; Fundus für Foodies, gleichzeitig vollwertiger Ersatz für die Lektüre des Manufactum-Katalogs) und dem Ratgeber für Familie & Haus (1903 ff; ein universales Nachschlagwerk für alle Lebenslagen – sehr interessant, denn dieses Genre erlebt im Moment ja eine kleine Renaissance) gestöbert und die Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz (1890; gibt auch weniger bibelfesten Menschen den Anschein der Gelehrsamkeit) befragt hatte – ja, da wurde mir klar, dass solch alte Bücher lehrreich und amüsant sind und dass ich sie nicht missen will.
Benutzen kann man sie ganz ohne Antiquariatsbesuch, denn das nicht-kommerzielle Projekt retro-Bibliothek hat diese und einige andere Werke digitalisiert. Durchsuchbar, übersichtlich, schlank und schnell. Sofort bookmarken!
Und: Vielen Dank, liebe fleißige Retro-Bibliothekare!
Übrigens sucht man dort auch noch Mitstreiter, vor allem fürs Korrektorat.