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Tag "Nutzwert-Links"

Darüber wollte ich ja schon seit Jahr und Tag mal einen Beitrag schreiben: wie man besser googelt. Viele Nutzer wissen nämlich gar nicht, durch welche smarten Operatoren und Tricks sich die Suchergebnisse verbessern lassen. Man kann gezielt nach Autoren, Dateiformaten oder beschränkt auf eine bestimmte Website suchen. Überdies kann Google noch mehr, als das Web durchwühlen – etwa rechnen oder griffige Definitionen ausspucken. Und geschicktes Browserhandling hilft weiter dabei, schnell die Information zu finden, was man sucht.

Nun muss ich nicht mehr selbst aufschreiben, wie es geht, denn auf der auch sonst sehr amüsanten Website HackCollege (da kriegen Collegestudenten Überlebenstipps – von Singleküche über Prüfungsstressprävention bis zu Feriengepäck-Packtechnik) gibt es die schöne Infografik Get More Out of Google. Ich wage die Prognose: wer diese Tipps bisher noch nicht kannte, sie jetzt lernt und fürderhin nutzt, kann auf die Gesamtlebensdauer gerechnet 12 Monate Vor-dem-Rechner-sitz-Zeit sparen. Und sei es, um sich anderen prokrastinatorischen Tätigkeiten zu widmen.

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Bei einer Wanderung am Sonntag hatte ich das große Glück, einen Roten Milan (Milvus milvus, oder auch Gabelweihe) aus der Nähe und in aller Ausführlichkeit betrachten zu können. Während ich mir auf einer Bank die Schuhe zuband, tauchte er plötzlich auf und zog minutenlang seine Kreise, in geringer Höhe und von der Nachmittagssonne günstig beleuchtet, so dass sich auch das schöne, lebhaft gezeichnete Gefieder deutlich zeigte.

Anschließend wollte ich natürlich gleich ein bißchen mehr über den majestätischen Greif erfahren. Dabei bin ich auf die tolle Tiervideo-Website ARKive gestoßen. Bei ARKive shpricht man English (mit den lateinischen Namen findet man das gesuchte Tier aber schnell, wenn man den englischen Namen nicht weiß). Beschrieben wird das Projekt so:

Wildlife films and photos are vital weapons in the battle to save the world’s endangered biodiversity from the brink of extinction. So, with the help of the world’s best filmmakers, photographers, conservationists and scientists, ARKive is creating the ultimate multimedia guide to the world’s endangered species.

Gutes Projekt, tolle Filme und Bilder! Hier gehts direkt zu den Rotmilan-Videos.

PS: Fotos und Bilder vom niedlichsten Tier der Welt, der Haselmaus (s. auch Abb. unten), gibt es auch.

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Wenn man eine bestimmte Website nicht mehr aufrufen kann, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass “diese Internetseite kaputt” ist. Es gibt für solche Ausfälle eine ganze Reihe möglicher Gründe. Meist ist der Spuk ja nach ein paar Stunden vorbei und alles geht wieder. Wenn nicht, muss man allerdings Ursachenforschung betreiben.

Schritt Eins der Fehlersuche ist dann, festzustellen, ob die Website tatsächlich grade vom Netz ist oder ob’s an der eigenen Konfiguration liegt: “Äh, ja, hallo, ich bins. Kannst du mal versuchen, auf dingsbums.de zu gehen – klappt das bei dir? Bei mir nämlich nicht. …… Ah, danke.“ Solche Telefonate kann man sich künftig sparen, denn nun gibts den Service Down for everyone or just me. Verdächtige URL eingeben, ein Klick – und schon weiß man mehr. Praktisch!

Down for everyone, not just me: die W&V-Site war mal ein paar Stunden unerreichbar.

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Der Dezember ist Spendenzeit, das ist statistisch belegt. Punkt. Ausgeleierte Polemiken über “Ablasshandel”, “süßer die Kassen nie klingeln” usw. will niemand mehr lesen. Statt dessen verweise ich auf zwei Projekte, bei denen sich mit geringen Beträgen viel bewirken lässt. Statt Geld an eine Riesenorganisation zu überweisen, weiß man hier sehr genau, was man finanziert und hat am Gutsein viel mehr Freude. So ist allen geholfen. Außerdem erlebt man anschaulich, wieviel kleine Beträge anderswo bewirken können: Was für uns ein mittelmäßig ausschweifender Restaurantbesuch ist, kann in anderen Weltgegenden das Leben einer ganzen Familie zum Besseren ändern.

• Klein und wirkungsvoll ist die Esel-Initiative (danke für den Hinweis, Carola!). Sie unterstützt alleinerziehende Mütter in Nepal. Denn da ist die Situation so:

Viele Männer gehen in die Städte, Frauen bleiben mit den Kindern in den Dörfern zurück und müssen alle Arbeit allein verrichten. Wasser, Holz, Dung, Laub und anderes Futter tragen Frauen und Mädchen auf dem Rücken nach Hause, um es dann auf den Dächern und in Scheunen zu lagern. (Zitat von der Website.)

Von den gespendeten Geldern werden für die Frauen Esel, Kühe, Wasserbüffel oder Pferde (als Hebammen-Transportmittel!) gekauft – Tiere, die das Leben in den entlegenen Bergdörfern erheblich vereinfachen. Der gemeinnützige Verein trägt seit 2001 das DZI Spenden-Siegel, gewissermaßen das Prüfsiegel für Hilfsorganisationen.

• Oxfam ist eine unabhängige und mittlerweile ziemlich große Hilfsorganisation, die weltweit operiert. Großstadtbewohner kennen vielleicht die Oxfam-Stores, in denen Kleidung, Haushaltswaren und Anderes für wenig Geld verkauft wird. Die Erlöse werden in Dorfbrunnen, Saatgut oder Schulbücher investiert. OxfamUnverpackt ist ein gut sortierter und ziemlich klasse umgesetzter Online-Spendenstore. Von der Ziege bis zur Schulbank, vom Frauen- bis zum Gesundheitsprojekt – Spender können  differenziert auswählen, wen und was Sie unterstützen wollen.

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Microstock-Portale – diese Bilddatenbanken, wo man sich gegen kleines Geld oder gratis Bilder herunterladen kann – gibts inzwischen zuhauf. Die Chancen, dass man dort das passende Bild für das eigene aktuelle Projekt findet, ist groß. Aber was ist, wenn man woanders – beispielsweise auf einer fremden Website oder im eigenen, unaufgeräumten Download-Ordner ein Foto sieht und wissen will, wo es herkommt? Oder umgekehrt, wenn man als Fotograf Bildklauern auf die Schliche kommen will?

TinEye, die umgekehrte Bildsuchmaschine, hilft weiter. Man lädt ein Bild vom eigenen Rechner hoch oder kann einen Bildlink eingeben. Nach einer kurzen Wartezeit lässt einen die Bildsuche wissen, woher das gesuchte Foto stammt. Klappt nicht bei jedem Bild, aber doch bei vielen. Und da die Benutzung kostenfrei und unkompliziert ist, lohnt sich der Versuch allemal.

Edit: Es gibt auch ein Firefox-Add-on für die Bildquellensuche mit TinEye.

(Nach dem Break folgen Details.)

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In schwachen Momenten glaube ich an einen Kampf Dingwelt vs. Menschheit und vermute, dass wir mitten in einer Zermürbungsschlacht sitzen. Der Aufstand der Maschinen kommt nicht mit Explosionen und zusammenstürzenden Betonwänden, sondern mit dieser großen Kiste voller Akkus, Netzteile und verfilzter Kabel, die jeder irgendwo stehen hat. Und mit den Knöpfen an der Retro-Digitaluhr, die ich zwei Mal jährlich umstellen muss. Die Reihenfolge, in der man welchen Knopf wie oft drücken muss, um die Uhrzeit zu ändern, kann sich kein Mensch merken. Deswegen suche ich zwei Mal im Jahr die Gebrauchsanweisung.

Gestern habe ich viel Zeit gespart, denn unter usersmanualguide.com finden sich haufenweise Anleitungen, mit deren Hilfe wir diese ganzen sturen, hämischen elektronischen Geräte mal wieder so richtig Mores lehren können. Als nächstes ist der “Kurzwahlspeicher” meines Telefons dran. Ha!

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Schön im Sinne von erfreulich sind Nachrichten ja meistens nicht. Immerhin schön anzusehen sind sie bei Newsmap. Das Nachrichten-Mash-Up wertet die Nachrichten aus 15 verschiedenen Ländern aus (Auswahl über Karteireiter) und arrangiert sie bunten Kästchen. Je heller das Farbfeld, desto neuer die Meldung. Die Farbtöne stehen für die verschiedenen Ressorts, die per Optionshäkchen (rechts unten) auch abgewählt werden können. Mouse-over führt zu einer Kurzvorschau, Klick zur originalen Nachrichtenquelle. Newsmap funktioniert außerdem wie eine Nachrichtensuchmaschine: mittels Suchfeld lässt sich nach einzelnen Begriffen, Personen oder Themen suchen. Das Suchergebnis wird ebenfalls in bunten Rechtecken ausgegeben. Ich finds nützlich und hübsch und habe den Link in meine Lesezeichen-Symbolleiste gepackt.

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… und lässt sich nicht versenden. Wer ab und zu KB-lastige Anhänge durch die Datenleitungen schaufeln muss, kennt das Phänomen: eine Mail mit dickem Anhang lässt sich einfach nicht abschicken. Meist liegt das an der Konfiguration des E-Mail-Servers auf Empfängerseite.

Umgehen lässt dich die Schwierigkeit, indem man die Dateien in einen geschützten Bereich des Internets hochlädt. Anstelle des Anhangs versendet man dann nur den Link und der Empfänger kann sich den Datenwust herunterladen, ohne dass sein Mailpostfach strapaziert wird.

Doch nicht jeder hat eigenen Webspace und manch Nutzer ist schon mit dem Hochladen der Daten ins Internet überfordert. Filehosting-Dienste schaffen Abhilfe. Damit laden Sie eine Datei direkt per Browser in einer einfachen Nutzerumgebung hoch, erhalten einen Downloadlink, den Sie dem Empfänger mitteilen, löschen die Datei nach erfolgtem Transfer – fertig.

Links zu solchen Filehosting-Diensten und eine illustrierte Gebrauchsanweisung folgen nach dem Break.

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