Darüber wollte ich ja schon seit Jahr und Tag mal einen Beitrag schreiben: wie man besser googelt. Viele Nutzer wissen nämlich gar nicht, durch welche smarten Operatoren und Tricks sich die Suchergebnisse verbessern lassen. Man kann gezielt nach Autoren, Dateiformaten oder beschränkt auf eine bestimmte Website suchen. Überdies kann Google noch mehr, als das Web durchwühlen – etwa rechnen oder griffige Definitionen ausspucken. Und geschicktes Browserhandling hilft weiter dabei, schnell die Information zu finden, was man sucht.
Nun muss ich nicht mehr selbst aufschreiben, wie es geht, denn auf der auch sonst sehr amüsanten Website HackCollege (da kriegen Collegestudenten Überlebenstipps – von Singleküche über Prüfungsstressprävention bis zu Feriengepäck-Packtechnik) gibt es die schöne Infografik Get More Out of Google. Ich wage die Prognose: wer diese Tipps bisher noch nicht kannte, sie jetzt lernt und fürderhin nutzt, kann auf die Gesamtlebensdauer gerechnet 12 Monate Vor-dem-Rechner-sitz-Zeit sparen. Und sei es, um sich anderen prokrastinatorischen Tätigkeiten zu widmen.
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In schwachen Momenten glaube ich an einen Kampf Dingwelt vs. Menschheit und vermute, dass wir mitten in einer Zermürbungsschlacht sitzen. Der Aufstand der Maschinen kommt nicht mit Explosionen und zusammenstürzenden Betonwänden, sondern mit dieser großen Kiste voller Akkus, Netzteile und verfilzter Kabel, die jeder irgendwo stehen hat. Und mit den Knöpfen an der Retro-Digitaluhr, die ich zwei Mal jährlich umstellen muss. Die Reihenfolge, in der man welchen Knopf wie oft drücken muss, um die Uhrzeit zu ändern, kann sich kein Mensch merken. Deswegen suche ich zwei Mal im Jahr die Gebrauchsanweisung.
