Ich bin ganz gebannt von ihrer selbstverständlichen, strahlenden Schönheit und der ruhigen, eindringlichen, leichten Musik, die sie zusammen mit Don Philippe macht. Oh! ♥ ♥ ♥
Heute früh war das Licht so. Die Luft mit einem Hauch Herbstwürze versehen und kühl. Im Hinterhofgarten sammeln sich die Stare und diskutieren. Man kann es merken: Der Sommer dauert nicht mehr lange. Das ist jedes Jahr schmerzlich. Hier ist das perfekte Lied dazu. Herzzerreißend schön. (Jedenfalls für mich.)
13 & God ist ein Bandprojekt der umtriebigen Weilheimer Notwists mit den amerikanischen intellektuello-Hip-Hoppern Themselves. Alle anderen Lieder sind sind auch schön.
So, und wer jetzt denkt, wieso verlinkt die denn nur noch auf Videos - wo bleiben die Textanfälle!? - der sei hierauf verwiesen. Glaubt mir, ich habe 8 - 10 Stunden täglich Textanfälle. Nur grade nicht hier.
…kann ja auch was Gutes sein. Das hier war 1997: Shirley Bassey und die Propellerheads.
Ich habe das Video mit dem besten Sound eingebunden, das leider optisch nicht so viel zu bieten hat. Doch Mrs. pardon, Dame Bassey mit ihren damals grade 60 Jahren sah da so toll aus, deshalb gibt’s nach dem Break auch noch ein Making-Of- bzw. Behind-The-Scenes-Video.
Ein Ausgehtipp für Berlin. Obwohl, was heißt Tipp? Befehl. Ausgehbefehl. Dienstag, also morgen, am 27. Juli (so ab halb elf), spielt ein Freund von mir, nämlich der unglaublich nette und musikalische und mitreißende Eric Eckhart in Berlins Ami-Hangout, dem White Trash Fast Food, aber das darf er, denn er ist auch einer und gehört da sozusagen hin. Und die Musik passt auch sehr gut an diesen Ort. Anlass: er hat sein neues, das zweite, Album draußen. Hörschnipsel im Video. Und bitte sagt nicht, ihr hättet’s nicht gefunden: Wegbeschreibung.
Embrace your inner Hillbilly and come eat loads of
fried food and listen to a night of musical delights!
Unter normalen Umständen verabscheue ich Reggae wie der Teufel das Weihwasser. Ich fürchte, mir wüchsen alsbald Wursthaare und finde auch das irgendwie immanente Machogehabe in der Szene recht nervig. Aber sobald es heiß wird, also richtig heiß, so wie jetzt, gefällt mir diese Musik plötzlich. Ab 30 Grad aufwärts bin ich so langsam und zwangsentspannt, dass ich und der Reggae endlich zusammenpassen (verrmutlich hat die Wursthaarträger-Lieblingsdroge Ganja denselben Effekt).
Currently playing: Yvanhoe. Der singt auf italienisch, und zwar so stullige Texte, dass ich die sogar mit meinen stark erodierten Sprachkenntnissen verstehen kann. Kann man gut hören jetzt, das Zeug.
Aktuelle Bürotemperatur: 33.0° C.
Und weiter im Text. Dem eigentlichen.
Tipp:Universal Understandig ist doof, einfach überspringen.
24 Grad, blauer Himmel mit einigen geschmackvoll verteilten Zierwölkchen, leichte Brise aus Nordwest - Zeit für die schönste Vokalversion von Gershwins Summertime. Vorgetragen von der von mir überaus gemochten Komponistin und Sängerin Cathy Berberian (1928 - 1983). Die Aufnahme stammt von der Platte magnifiCathy, auf der Berberian zeigt, was sie alles kann: Monteverdi, Cage, Brecht/Weill …
So, nun nicht zaudern, Play-Button drücken. Wie heißt es immer so schön? Rezeptionsbefehl!
Ich sitze bei knapp 30 Grad schwitzend und schniefend mit Triefnase und Halsweh am Rechner. Das Lied dazu heißt Angelina und geht so:
I got something like a cold
that I can’t get diagnosed
and the story’s getting old
for some friends of mine
see it’s been a couple years
since I woke up feeling clear
that’s a long time
Natürlich gehts in dem Lied letzten Endes gar nicht um Erkältung, sondern um Liebe und es wird ganz ungemein gefühlvoll vorgetragen von Roland Satterwhite, über den ich gar nicht so viel weiß, außer, dass wir uns mal beim winterlichen Warten auf den Nachtbus N8 (der gute, alte N8!) kennengelernt haben und er seine Fritten mit Senf isst. Das ganze Album heißt Ptolemys Guitar und man kann sich’s umsonst runterladen, was ich hiermit ausdrücklich empfehle, denn es gibt durchaus Situationen, in denen man es sehr gern hört.
Ein sehr schönes Lied, mit vollem Körpereinsatz präsentiert. Erics neue Platte erscheint im März, das ist die erste Single daraus. Klicken, hören, happier werden (doch, das klappt).
The Cure haben in meiner jugendlichen Musiksozialisation keine so große Rolle gespielt wie bei vielen Generationsgenossen, aber Norman Palms Version des Cure-Gassenhauers Boys Don’t Cry (schon 1979, wer hätte das gedacht) geht mir ans Herz. Schluchz …
Auch unbedingt klickenswert: Palms Version von Girls Just Wanna Have Fun. Sehr schöne und berührende Videoidee!
Die teilweise riefenstahleske Videoumsetzung ist allerdings blöd, also einfach Augen zu und Ohren auf!
Mein Lieblingslied zur Zeit: JimO’Rourkes Women Of The World. Hier gehts nur um die Musik, in dem Film passiert gar nichts (man sieht immer nur das Plattencover, aber das ist ja auch schön).
(Puuh, der rosa Rahmen ist ja ganz schön heftig. Aber den lass ich jetzt einfach mal drum, da müsst ihr durch. Die Vorweihnachtszeit ist ja für geschmackliche Ausrutscher vorgesehen.)
Und textanfall ist mein Text-Schaufenster, Experimentierfeld und Werkstattbericht. Hier gibt's bereits Veröffentlichtes und neue Themen. Tipps zum Handwerk und interessante Fundstücke aus dem Netz und dem Leben. Kurz: Dinge, die mich interessieren. Und hoffentlich auch die gewogenen Blogbesucher.