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Tag "Grafik & Co."

John Nack, der bloggende Adobe-Product-Manager zeigt in seinem auch sonst sehr interessanten (nun ja, für Leute wie mich interessanten) Blog ein kurzes Sneak-Preview. Gezeigt werden drei spektakuläre Neuerungen in Photoshop CS5.

Hier klicken. Das Video dauert 5’22.

Digitale Farben verhalten sich beim Malen nun wie echte Malfarbe, sie trocknen an den Rändern aus und können direkt im Bild mit anderen Farben vermischt werden.

Und es gibt viel mehr Pinseleigenschaften - auch der digitale Pinsel wird seinen Real-Life-Vorbildern viel viel ähnlicher. An die Grafiktabletts!

Außerdem soll es eine neue Verzerrungs- und Verformungsfunktion geben, mit der sich viel gezielter arbeiten lässt als mit dem bisherigen Verflüssigen-Tool. Der berühmte und tolle Photoshop-Spezialist Scott Kelby hat in dem Video einen lustigen Auftritt als Referee und performt (wieder Willen) die Choreographie von YMCA.

Das bedeutet für mich bald das Update von 3 Kilo Buch zu schreiben. Seufz.

Das Foto oben stammt übrigens aus der kleinen, aber feinen Gratis-Bilddatenbank dieblen.de. Fotografin Nicole Zimmer hat mir netterweise erlaubt, Ihre Bilder in meinen Büchern zu verwenden, wofür ich wirklich dankbar bin – tolle Fotos! Makros, Alltagsgegenstände aus ungewohnten Perspektiven, ein frischer Blick auf die bunten Seiten der Welt.

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Wenn ich Screenshots für Software-Bücher und -Anleitungen mache, mogle ich manchmal ein klein wenig mit Photoshop. Zum Beispiel, wenn ich ein Feature darstellen muss, dass es in der aktuellen Entwicklungsversion, die mir zur Verfügung steht, noch nicht gibt. Im großen Stil Screenshots zu faken, lohnt sich nicht – es ist zu aufwendig und man muss höllisch aufpassen, dass man nicht Dinge im Bild hat, die die Nutzer verwirren (weil es sie so gar nicht gibt). Aber manchmal komme ich eben nicht drum herum.

Anscheinend muss auch die Grafikabteilung von IKEA ab und zu Möbel darstellen, die es noch gar nicht gibt und bekommt dafür nur sehr ungenaue Vorgaben. Oder, was glaubt ihr, wie der Sessel “PS Selma” in Wirklichkeit aussieht? So doch wohl eher nicht. Knapp 300 Euro finde ich jedenfalls ein bißchen zu teuer für ein Stoffmusterbuch auf vier Beinen.

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Ich bin Autorin und Texterin. Naturgemäß habe ich viel mit Wörtern zu tun. Das war eine kluge Berufswahl, denn Wörter gefallen mir. Als ich einigermaßen schreiben konnte, habe ich Listen mit Wörtern angefertigt, deren Klang mir gefiel. Ich streite mich manchmal um Bedeutungsnuancen. Ich suche immer den genauesten Begriff. Mein Wortschatz ist möglicherweise etwas größer als beim durchschnittlichen deutschen Muttersprachler.

Aber manchmal finde ich Wörter, die ich weder aktiv noch passiv beherrsche. Was ist der, die oder das Bokeh? Nein, nicht die Schreibweise für “Bouquet” nach der fünften Rechtschreibreform. Sondern was Fotografisches.

Mehr gibts nach dem Break.

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Wer bei Infografik nur an Tortendiagramme denkt, hat selber Schuld. Infografik gibt es auch in hübsch. Und animiert.

Dieses wunderbare Video erklärt, wie der Berliner Stadtteil Köpenick seinen Namen bekommen hat, außerdem erfährt man nebenbei, was es mit dem Stralauer Fischzug (heute eine volksfestartige Veranstaltung) auf sich hat. Ich liebe sowas! Gefunden im Infografik-Blog. Das auch sonst sehr empfehlenswert ist, zumindest für LiebhaberInnen gepflegter Pixelei – äh, Vektoren.

(Diesen Eintrag widme ich meiner lieben Ex-Kollegin Heike G., die justament in Köpenick ihren Garten hat – auf einer Insel!)

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