❧  textanfall

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Tag "Grafik & Co."

… in einem: das kann nur Christof Niemann in seinem wunderbaren Blog “Abstract City”. Der aktuelle Beitrag, pah, was rede ich, das aktuelle Geschenk heißt: Let It Dough! Und wer nicht dahin klickt, verpasst was und hat selbst Schuld.

PS: Niemann gibts nicht nur im www, sondern auch auf Papier. Hier kann man sich Drucke und Bücher ansehen (und bestellen). Ich erwäge.

PPS: Und nicht vergessen: Let It Dough! angucken.

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Brausereklame aus Norwegen.
Zusatzfrage: Seit wann heißt eigentlich das Getränk “Brause”
und nicht mehr die Vorrichtung zur Körperreinigung?

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Dies ist ein Blogpost mit gleich drei Sujets: ein bißchen Sprachkritik, ein bißchen Bericht von meinem Schreibtisch und eine Buch- und Linkempfehlung. Eigentlich soll man Botschaften ja immer schön fokussieren etc., aber da ich die Herrin in meinem eigenen (Blog)haus bin, mach ich das einfach mal so und serviere euch einen Themeneintopf.

Manchmal beneide ich alle, deren Muttersprache Englisch oder Amerikanisch ist. Einige Begriffe sind da einfach treffender, voller und zeitgemäßer. So gibt es Graphic Novels anstelle der – ja, was? Comicromane? Und Infografik heißt Visual Journalism. Bei “Infografik” denkt man ja sofort an dröge Tortendiagramme und fade Balkengrafiken. Der Begriff Visual Journalism klingt nicht nur viel sexier und spannender und relevanter, er gibt auch viel besser die komplexe Arbeit eines Infografikers wieder – wie ich weiß, seit ich Jan Schwochow, den Chef der berühmten Agentur Golden Section Graphics im vergangenen Jahr mal interviewen durfte (der Artikel erschien in der Special-Interest-Zeitschrift Illustrator Aktuell/Service und ist leider nicht online zu sehen). Und wie ich darauf komme? Ich lese und betrachte gerade das tolle Buch The Visual Miscellaneum: A Colorful Guide to the World’s Most Consequential Trivia des Briten David McCandless. Wer sich auch nur im entferntesten für a) Gestaltung b) Infografik und c) Trivia interessiert, wird viel Freude daran haben. Der Autor hat auch eine Website, sie hat den schönen Titel Information is Beautiful, dort kann man sich selbst davon überzeugen, dass, ja, Information etwas sehr Schönes ist.

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O Deutschland, deine Würste! Seit langem gibt es bei der ZEIT Online eine Serie namens Deutschlandkarte. In Form origineller, toll umgesetzter Infografiken bekommt man statistische Informationen zu allerlei kuriosen Themen. Beispielsweise: Wo gibts die meisten Wildschweine (Hessen), wo dreht die deutsche Filmindustrie am liebsten (Berlin vor Köln und München) oder welche kuriosen Namen geben Gemeinden ihren Erlebnisbädern (baff Eberswalde, Schwapp Fürstenwalde und eau-le Lemgo; das Spaßbad Westerwelle im Westerwald ist noch nicht umgesetzt).

Der aktuelle Beitrag befasst sich mit regionalen Wurstspezialitäten und ihren schönen Namen:

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Vergilbt und doch ganz modern, kühn gestaltet oder historisch interessant: auf der Site Letterheady kann man sich alte und neue, in jedem Fall bemerkenswerte Briefpapiere ansehen. Einige davon:

▲  Wow. Dieses Selbstbewußtsein. Als TV noch was galt.
Tonight ist die Mutter aller Late-Night-Shows.


▲  Felix the Cat war die erste Cartoonfigur, die auch zum Kinostar wurde.


▲  Froschgrün und keck wie Kermit: die Muppets-Produzenten Henson Associates.


▲  Scientology California. An die Kategorie “so schlecht, dass es
schon wieder gut ist” habe ich eigentlich noch nie so recht geglaubt.

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Microstock-Portale – diese Bilddatenbanken, wo man sich gegen kleines Geld oder gratis Bilder herunterladen kann – gibts inzwischen zuhauf. Die Chancen, dass man dort das passende Bild für das eigene aktuelle Projekt findet, ist groß. Aber was ist, wenn man woanders – beispielsweise auf einer fremden Website oder im eigenen, unaufgeräumten Download-Ordner ein Foto sieht und wissen will, wo es herkommt? Oder umgekehrt, wenn man als Fotograf Bildklauern auf die Schliche kommen will?

TinEye, die umgekehrte Bildsuchmaschine, hilft weiter. Man lädt ein Bild vom eigenen Rechner hoch oder kann einen Bildlink eingeben. Nach einer kurzen Wartezeit lässt einen die Bildsuche wissen, woher das gesuchte Foto stammt. Klappt nicht bei jedem Bild, aber doch bei vielen. Und da die Benutzung kostenfrei und unkompliziert ist, lohnt sich der Versuch allemal.

Edit: Es gibt auch ein Firefox-Add-on für die Bildquellensuche mit TinEye.

(Nach dem Break folgen Details.)

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Heute gibts keinen selbstgemalten Comic, dafür aber den Hinweis auf ein reizendes Spielzeug …

Word Perhect ist eine internetbasierte Textverarbeitungs-Applikation und liegt damit voll im Trend. Anders als der Name suggeriert, orientiert sich die Anwendung nicht am alten WordPerfect (das war bis Anfang der Neunziger mal die Textverarbeitungssoftware, bis Microsoft mit Windows und Word auf den Plan trat), sondern geht noch weiter zurück. Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an diese altertümliche Methode erinnern, man nannte das damals einfach “notieren” oder “aufschreiben” und kombiniert das mit dem allgegenwärtigen “Word” (die Microsoft-Variante, ohne “Perfect”). Die Benutzung von Word Perhect ist recht einfach zu erlernen.

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Das Blog Very Important Pixels benutzt benutzte früher mal dasselbe Theme wie ich – Clean Home – vor allem aber kann man da eine neue Form von Prominentenkarikatur sehen. (Bei Karikaturen gehts ja bekanntermaßen um Vereinfachung plus Wiedererkennbarkeit.) Designer Kristof Saelen reduziert berühmte Rapper, berühmte Blondinen, berühmte Regisseure und andere Celebrities auf rund 200 Pixel hohe Klötzchengrafiken. Großartig etwa die Sopranos, auch wenn ich Tony etwas zu dünn finde. Dafür sind Junior und Paulie sehr gut geraten. Das Wiedererkennen der bunten Pixel-Promis macht in jedem Fall viel Spaß!

Aktuell: Merkel und sieben ihrer Amtskollegen. Ihr greisgrämiger Gesichtsausdruck lässt sich erstaunlich gut abstrahieren.

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