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Tag "Garten"

Die Stadt liegt noch unter Eis und Schnee, aber die Sonne scheint auf meinen Schreibtisch und draußen poltern Schneebretter und Eiszapfen vom Dach. Kurzum: dass der Winter in nächster Zeit doch einmal ein Ende hat, ist vorstellbar.

Wer die Untätigkeit in der Stube kaum noch aushält und endlich wieder Schaufel und Harke in die Hand nehmen will, sollte sich das Wochenende 6. – 7. April notieren. Dann nämlich findet im Botanischen Garten wieder der Berliner (Frühjahrs-)Staudenmarkt statt.  Neben Stauden können dort auch Gehölze, Blumenzwiebeln, Sämereien und Kräuter angesehen und gekauft werden, darunter Raritäten, die in keinem Baumarktsortiment zu finden sind.  Doch nicht nur Pflanzen gibt es. Unter den Ausstellern befinden sich auch Anbieter für Gartengeräte, Zäune, Harken … und für Kulinarisches vom Kalten Hund bis zu exquisitem Olivenöl. Also: Termin vormerken und dann ab in den Botanischen Garten!

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Wer einen Garten oder auch nur einen Balkon besitzt, braucht nun nicht mehr länger untätig mit den Hufen scharren. Der Frühling kommt mit Macht, erste Gartenarbeiten können in Angriff genommen werden. Und machen viel Spaß, denn die Sonne wärmt lind den Pelz. Am kommenden Wochenende findet im Botanischen Garten der fast schon traditionelle Berliner Staudenmarkt statt. Dort kann man Nutz- und Zierpflanzen ansehen, beriechen, bestaunen und kaufen, erhält kostenlosen Expertenrat zu diversen Themen und Informationen zu anderen garten-nahen Themen. Und überhaupt ist das ein schöner Saisonauftaktstermin für Pflanzophile! Das Wetter soll am Wochenende wunderbar werden: Samstag sind bis zu 24 Grad und Sonne vorhergesagt. Schwerpunktthema in diesem Frühjahr sind alpine Pflanzen – also was für Steingartenliebhaber -  es gibt aber auch ganz Handfestes wie etwa Tomaten oder interessante Neuigkeiten vom urbanen Gärtnern: Projekte wie der Prinzessinengarten stellen sich vor.

Berliner Staudenmarkt

2. und 3. April 2011
im Botanischen Garten in Berlin-Dahlem
Geöffnet 9 bis 18 Uhr

BVG-Fahrinfo

Anreise zum Eingang Unter den Eichen
Anreise zum Eingang Königin-Luise-Straße

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Aus Zeitmangel und schweren Herzens wollen wir uns von unserem charmanten, kleinen, sehr schön gelegenen Kleingarten trennen. Er liegt am Berliner Stadtrand in Eichwalde, sehr idyllisch zwischen zwei Waldstücken (aber sonnig!), er ist etwas über 300 m² groß und man kann dort übernachten (in der Original-DDR-Datsche gibt es fließend Wasser, Strom, WC und Heizung, Dusche ist Outdoor). In der Nähe sind reichlich Badestellen und im Herbst findet man in der Gegend viele gute Pilze. Im Garten gibt es Äpfel, Johannisbeeren, Gemüse und Blumen und Sanddorn und Rhabarber und Wiese und Vögel und lecker Gegrilltes und Azaleen und Ahorn und … hier erfahrt Ihr Näheres.

Wenn Ihr selbst Interesse habt, kontaktiert mich (z.B. via Kommentar). Wenn ihr jemanden kennt, der Interesse haben könnte, gebt den Link (diesen hier <http://gartenbeiberlin.blogspot.com/>) weiter. Es wäre schön, wenn wir nette Leute fänden, die den Garten so gerne haben wie wir.

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Lesen.

PS: Falls jemand im Raum Berlin ein paar Apfel- oder Birnenquitten dringend loswerden möchte: ich nähme sie. Bitte einfach in die Kommentare schreiben.

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Bei gut 33° Außentemperatur wird’s inzwischen auch in meinem Altbau-Büro mit Nordfenstern warm. Ich hechele vor mich hin, der Tischlüfter liegt mit dem Rechnerkühler im Wettstreit und der Gedankenfluß wird langsam viskos. Da träumt man doch vom Arbeiten ganz woanders … draußen … im Schatten lind säuselnder Blätter. Was hierzulande nur Großdichter wie Goethe, Brecht (in Buckow – ein schöner Tagesausflug von Berlin) oder Hans Fallada (in Carwitz, Meck-Pom) hatten, gibt es in England ganz demokratisch für viele: den Arbeitsplatz im eigenen Gartenhäuschen. Shedworking heißt das da, Arbeiten im Schuppen. Und es scheint sich nicht um ein Randgruppenphänomen zu handeln. Das Shedworking-Blog liefert tägliche Updates, es hat sieben weitere Shedblogs verlinkt und wirbt außerdem für das Printmagazin The Shed. Toll. Ich bin begeistert und möchte so einen Arbeitsplatz sofort auch haben (nein, unsere Datsche zählt nicht, da lauern ständig Arbeiten anderer Art – ich sag nur: Giersch).

Das möchte ich auch: einen so hübschen Shed/Schuppen im Grünen.

Shedworking gibts jedoch auch in urban.

Shedworking gibts jedoch auch in urban.

Und nun würde mich mal interessieren: Wie arbeitet ihr? Gibts unter euch treuen textanfall-
LeserInnen welche, die ihren Schreibtisch an ungewöhnlichen Orten aufgebaut haben?

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