❧  textanfall

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Tag "Bücher Lesen etc"

E-Books gelten als nüchtern, unsinnlich. Hartgesottene Bücherleser befürchten, dass ihnen das haptische Element beim Lesen fehlt. Nun wurde ein E-Book-Enhancer entwickelt, mit dem schon einmal der Geruch herkömmlicher Druckwerke auch auf E-Book-Readern simuliert werden kann.

Smell of Books™ gibt es bisher in fünf  Aromavarianten – vom klassischen Duft neuer Bücher über Antiquariatsmuff bis zu einer romatischen Veilchen-Pferdeduft-Mischung speziell für Austen-Fans (“Scent of Sensibility”).

Der E-Book-Enhancer kommt in einer handlichen Taschensprühdose. Er ist einfach in der Anwendung und kompatibel mit den meisten E-Book-readern und -Dateiformaten sowie mit Digital-Rights-Management-Systemen. Mehr Infos gibt’s beim Hersteller.

Eher ernst gemeinte Meldungen und Neuigkeiten rund ums elektronische Lesen gibt es übrigens in Ansgar Warners Blog-Magazin E-Book-News. Informativ und empfehlenswert!

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Diese süße umfunktionierte Milchkiste würd ich gerne adoptieren.Wer hier öfter liest, weiß, dass die Autorin seit Kindesbeinen eine unersättliche Buchverschlingerin ist. In dieser Eigenschaft interessieren mich natürlich auch Objekte rund ums Buch.

Im englischsprachigen Bookshelf-Blog trägt Alex, ein Journalist aus Hertfordshire (UK) Fotos und Berichte über  ungewöhnliche und schöne Bücherregale zusammen. Und er gräbt wirklich tolle Stücke aus, Möbel, die nicht in jedem besseren Designkatalog zu finden sind. Jeden Monat kommen da rund 20 Beiträge und Regale zusammen. Ich weiß gar nicht, was mir besser gefällt: die schönen Möbel oder die sympathische Themenauswahl.

Wie einem wird, wenn man das im verkaterten Zustand betrachtet, wage ich mir nicht vorzustellen.

Der vorige Buchnarren-Beitrag hier im Blog: Bücherwürmer zum Kuscheln.

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Als junger Mensch ahnt man ja in den meisten Fällen noch nicht, was man später werden will. Ich z.B. wollte im Alter von ungefähr fünf Sprechstundenhilfe werden, weil ich dachte, die müssen bloß immer “Der Nächste, bitte!” sagen. Dass es beruflich nun anders gekommen ist, finde ich jedoch positiv.

Seit einigen Tagen bin ich zusätzlich zu meiner Kern-Qualifikation als Texterin und Autorin noch etwas anderes, nämlich Preisrätsel-Lösungswort: Die Online-Fotoplattform lens-flare.de verlost drei Exemplare meines dicken Photoshop-Buches. Um eines zu gewinnen, muss man den Autorennamen (also meinen) in die Kommentare schreiben, oder was zum Buch bloggen oder twittern.

Also, BildbearbeiterInnen und Photoshop-Wannabes, ran an den Speck und die Tasten. Zur Verlosung bitte hier lang. Die Verlosung läuft noch bis zum 21.07.2009,  23:59 Uhr.

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Lesen? Das geht ein, zwei Jahre gut, dann bist du süchtig” lässt das Cartoonistenduo Greser & Lenz einen leicht heruntergekommen wirkenden Mann mit Säufernase in einer Dorfkneipe seinem jüngeren Gegenüber erklären. Und irgendwie stimmt das auch: wenn man einmal mit dem Lesen richtig angefangen hat im Leben, lässt man’s nicht mehr bleiben.

Ich habe damit angefangen, als ich in der zweiten Grundschulklasse war, also sobald ich’s halbwegs konnte. Was mein allererstes Buch war, weiß ich auch noch: “Drei Dackel im Versteck” von Lise Gast, in Schreibschrift. Das zweite war von derselben Autorin und hieß “Kleines Pony Frechdachs.” Gute Bücher, heute leider nur noch antiquarisch zu bekommen.

Kann sich noch jemand an seine ersten Bücher erinnern? Was war Ihre/Deine Einstiegsdroge in die Welt der Lesenarren?

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Mit sechs Jahren bekam ich meine erste Brille, da war ich Brillenschlange. Doch dann kam es zu einer ungewöhnlichen Metamorphose, denn mit sieben Jahren habe ich angefangen, Bücher zu lesen und seither nicht mehr aufgehört. Da war ich wieder ein anderes Tier, nämlich ein Bücherwurm.

Bücherwürmer gibt es jedoch auch wirklich – nicht nur als Metapher. Bestimmte Nagekäferlarven stehen auf Zellulose und fressen sich durch den leckeren Buchblock, unter Umständen sogar durch ganze Bibliotheken hindurch. Für Buchrestauratoren und bibliophile Sammler ein Alptraum.

Doch als kleiner menschlicher Bücherwurm hätte ich mich wohl sehr über diesen kuscheligen Bücherwurm-Gefährten gefreut.

Hergestellt wird das Tierchen von GIANTmicrobes Inc., in Deutschland wird es über den Webshop von Riesenmikroben™ vertrieben. Die plüschigen Vertreter von Anobium punctatum gibt es einzeln in groß oder in einer kleineren Ausführung im Dreierpack.

In der “Critter”-Sektion des Shops finden sich unter anderem auch  Hausstaubmilbe (ganz süß), Made (naja) und Ameisen (viele Beine), und auch richtige Krankheitserreger gibt es da in Plüsch, von BSE bis Windpocken. Vielleicht ganz nette Krankengeschenke und sicher auch für die “Vor-dem-Essen-Hände-waschen”-Pädagogik geeignet.

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Ich glaube, viele Leute, die Bücher lesen, denken, dass die Leute, die Bücher schreiben, total cool, nonchalant und abgeklärt sind. Das stimmt aber nicht. Autoren lechzen nach Lob. Sehr gerne auch von Lesern. Denn für die schreiben sie ja. Zumindest mir gehts so. Ein Leser meines neuen Opus‘ hat sich die Mühe gemacht und mir über den Verlag diese Mail zukommen lassen:

Ich möchte an dieser Stelle mein Lob und meine Anerkennung für dieses
Buch zum Ausdruck bringen und würde mich freuen, wenn Sie das auch an
die Autorin weiterleiten könnten.

Ich arbeite das Buch gerade durch und habe großen Spaß daran. Ich bin
begeistert vom ganzen Produkt, d.h., dem Buch selbst und seiner
Gestaltung, sowie natürlich dem Inhalt.

Als Wiedereinsteiger in die Bildbearbeitung – mein letzter Photoshop-
Kontakt datiert aus dem Jahr 1997 und Version 4 – freue ich mich über
die großzügige Illustration und Bebilderung und die vielen nützlichen
Tipps.

Darüber freue ich mich sehr. Danke, lieber Thomas N. aus S. Das tut guuut.

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2,9 Kilo wiegt der stramme Bursche, rund 1100 durchweg farbige Seiten hat er. Extras wie Referenzkarte und DVD – mit allen Bildern aus dem Buch zum Üben und Nachklicken – gehören dazu.  Vor einer Woche hat die Auslieferung begonnen, inzwischen findet man ihn im gut sortierten Buchhandel und kann ihn natürlich auch online bestellen.

Hier gibts einen kleinen Blick ins Buch und da noch ausführlichere Infos. Rezensionsexemplare verschicke ich gerne: bitte via Kommentar melden und dort Mailadresse und vor allem auch Auftraggeber bzw. Publikationsmedium vermerken.

Die Autorin ist erschöpft, stolz und überglücklich – und freut sich, wieder zum Tagesgeschäft übergehen zu können. Das heißt auch: die wochenlange Blogpause ist beendet. Es gibt endlich wieder Zeit für viele Textanfälle. Aahgrrr!

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Buchcover mit Link zu amazon

Den Freiberufler, der nicht gelegentlich mal mit Disziplinproblemen kämpft, möchte ich sehen. To-do-Listen-Techniken, Motivationstiefs und -tricks,  der Umgang mit Deadlines und das Seufzen über all das gehören zum Grundrauschen in den Unterhaltungen Freischaffender. Auch ich bin immer mal wieder in Sachen Selbstoptimierung tätig, lese einschlägige Blogs und Bücher und probiere dies und das. Meinen Charakter zu ändern gelingt mir dadurch jedoch nie – doch genau das postulieren die Ratgeberklassiker mehr oder weniger stark.

Meine Bürokollegin, Julia Ritter, hat sich lobend geäußert und so habe ich es mir denn mal ausgeliehen. Und in einem Zug durchgelesen: Kathrin Passig und Sascha Lobos Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin. Der Ansatz ist sympathisch: man soll sich nicht verändern, sondern einfach zusehen, dass man die wichtigen Dinge hinbekommt, trotz schludriger Grunddisposition. Denn die ist menschlich. Und was soll ich sagen? Das Buch hat geholfen. Mental, und das ist ja, wie von den Sportlern zu lernen ist, das Wichtigste. Seit der Lektüre fühle ich mich spürbar von der Pflicht befreit, erst einmal ein besserer Mensch zu werden, bevor ich “richtig arbeiten” kann. Ich komme ins Büro und schreibe, trotz Großdeadline und angespanntem Zeitplan vergleichsweise zuversichtlich und konzentriert.

Und wer jetzt seinem natürlichen Drang zum Zeittotschlagen unmittelbar nachkommen möchte, klickt auf diesen thematisch gut passenden Link zum enorm amüsanten Cartoon-Blog Ahoi Polloi.

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