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Tag "Bücher Lesen etc"

Heute musste ich die Post mit dem Rollwagen ins Büro schaffen: vier schwere Pakete mit Belegexemplaren meines neuen, aktualisierten und gänzlich überarbeiteten Buches

Adobe Photoshop CS5 – Das Praxisbuch zum Lernen und Nachschlagen

trafen ein. Ich freue mich sehr! Ein so umfangreiches Buch zu aktualisieren, ist trotz meiner Erfahrung und Routine ein Kraftakt.

Mir gefällt nicht nur die neue Photoshop-Version CS5 ausnehmend gut. Auch das Buch ist wirklich klasse geworden, finde ich. Das darf ich sagen, weil ich damit ausdrücklich auch das Galileo-Team (meine Lektorin, aber auch den Setzer und die Korrektorin) meine. Die haben alle ihren Anteil daran! Mit meinem Teil der Arbeit bin ich auch sehr zufrieden. Ich habe jede der über 1000 Seiten geprüft und aktualisiert, alle neuen Funktionen eingearbeitet, einige neue Schritt-für-Schritt-Workshops geschrieben, alte Workshops verbessert und außerdem einige lang gehegte Ideen umgesetzt, um Photoshop-Usern ihre Arbeit weiter zu erleichtern.

Meine Leser sind offensichtlich auch froh, dass das Buch endlich da ist: Bei amazon liegt das gewichtige Nachschlagwerk derzeit auf Rang 460 – ich konnte es kaum glauben. Und freue mich auch darüber.

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Dies ist ein Blogpost mit gleich drei Sujets: ein bißchen Sprachkritik, ein bißchen Bericht von meinem Schreibtisch und eine Buch- und Linkempfehlung. Eigentlich soll man Botschaften ja immer schön fokussieren etc., aber da ich die Herrin in meinem eigenen (Blog)haus bin, mach ich das einfach mal so und serviere euch einen Themeneintopf.

Manchmal beneide ich alle, deren Muttersprache Englisch oder Amerikanisch ist. Einige Begriffe sind da einfach treffender, voller und zeitgemäßer. So gibt es Graphic Novels anstelle der – ja, was? Comicromane? Und Infografik heißt Visual Journalism. Bei “Infografik” denkt man ja sofort an dröge Tortendiagramme und fade Balkengrafiken. Der Begriff Visual Journalism klingt nicht nur viel sexier und spannender und relevanter, er gibt auch viel besser die komplexe Arbeit eines Infografikers wieder – wie ich weiß, seit ich Jan Schwochow, den Chef der berühmten Agentur Golden Section Graphics im vergangenen Jahr mal interviewen durfte (der Artikel erschien in der Special-Interest-Zeitschrift Illustrator Aktuell/Service und ist leider nicht online zu sehen). Und wie ich darauf komme? Ich lese und betrachte gerade das tolle Buch The Visual Miscellaneum: A Colorful Guide to the World’s Most Consequential Trivia des Briten David McCandless. Wer sich auch nur im entferntesten für a) Gestaltung b) Infografik und c) Trivia interessiert, wird viel Freude daran haben. Der Autor hat auch eine Website, sie hat den schönen Titel Information is Beautiful, dort kann man sich selbst davon überzeugen, dass, ja, Information etwas sehr Schönes ist.

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Patricia vom Blog Lifestyle Bunny machte mich netterweise darauf aufmerksam, dass zu Andrew Zuckermans Buch “Bird” ein Making-Of-Video bei Youtube existiert. Er lässt die Tiere tatsächlich vor einer weißen Hohlkehle flattern, Studiolicht, Reflektoren usw. inklusive.

Nun fehlt nur noch der Hinweis “No animals were harmed in the making of this book” (or were they?) und die Outtakes hätte ich auch gerne gesehen. Gibt es ein spezielles Reinigungsmittel, um Vogelverdauungsprodukte von Fotoausrüstung zu entfernen?

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Vielleicht bin ich manchmal ein bißchen zu freigiebig mit Superlativen. Hier bin ich mir jedoch ganz sicher, dass er gerechtfertigt ist. Das allerbeste, wunderbarste Vogel-Fotobuch hat den einfachen Titel “Bird” und ist von Andrew Zuckerman. Bei amazon ist der rund 300 Seiten starke Band derzeit für knapp 36 Euro zu haben (bisher kostete er über 70). Er zeigt die Vögel nicht in ihrem natürlichen Habitat, sondern in knackiger Schärfe und klaren Farben auf weißem Hintergund. (Ich würde mich mit Andrew Zuckerman gerne mal über Freistellungstechniken in Photoshop unterhalten, ich denke, er hat darüber viel zu sagen …)

Auf der auch unglaublich schönen Website zum Buch kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen.

Das Bild unten habe ich von besagter Website gemopst. Rein vorsorglich weise ich darauf hin, dass die Verwendung des Bildes hier im Blog total unkommerziell und rein privat ist. Das Foto zeigt einen Buntfalken (Falco sparverius), auch bekannt als Amerikanischer Turmfalke.

PS: Erst jetzt fällt mir auf, dass die Ästhetik der Zuckerman’schen Tierporträts ziemliche Ähnlichkeit mit den Aquarellen und Guachen von Walton Ford in der aktuellen Berliner Ausstellung Bestiarium hat. Natürlich tritt Zuckerman eher mit einem dokumentarischen Gestus an und Walton Ford zitiert Historisches, und will verstören. Aber der staunende und detailbesessene Blick auf die (Tier-)Welt, der ist sehr ähnlich. Und auch das Kataloghafte, Ordnende. Bei Zuckerman einfach so, bei Ford als Zitat einer Epoche, in der die Pflanzen und Tiere, ja, vermutlich überhaupt die Welt, erforscht und katalogisiert wurden. Und trotz ihrer “modernen” Anmutung haben auch Zuckermans Fotos etwas stark Allegorisches. etc pp.

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We translate desires into products by observing people’s lifestyles behauptet das in Berlin agierende Designkollektiv Kix. Mit Ihrem Objekt Kissen haben sie meinen Geschmack schon mal gut getroffen – Kissen ist eine weich gepolsterte Buchhülle, in der sich die Lektüre eselsohrenfrei in Autos, Zügen, Flugzeugen transportieren lässt. Während des Lesens kann man das Buch bequem auf dem gepolsterten Futteral ablegen. Und auch das müde Haupt, wenn die Reise zu lang oder die Lektüre zu langweilig wird.

▲   Das Kix-Kissen ist 1000 Mal schöner als die unansehnliche Leselotte.

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89 ist er geworden, der Hindernisjockey und Bestseller-Autor Dick Francis.

Ich bin ehrlich betrübt. Seine Bücher spielen durchweg im Rennpferdemilieu,
sie haben meist etwas stille, unglaublich tapfere Helden und ich mag sie sehr.

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Lesen.

PS: Falls jemand im Raum Berlin ein paar Apfel- oder Birnenquitten dringend loswerden möchte: ich nähme sie. Bitte einfach in die Kommentare schreiben.

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Wo ist das Buchregal? Das Self Shelf tarnt sich als Buch, wird unsichtbar an der Wand befestigt und ist – einmal mit Büchern beladen – trotz des Titels “Ceci n’est pas un livre” nicht mehr zu sehen.

Ich habe seit einiger Zeit ein Self Shelf in Betrieb, es ist erstaunlich stabil! Und wirklich sehr schön.

Self Shelves gibts in verschiedenen Farben, Größen und Titeldesigns. Bestellen kann man sie bei Dutch by Design, einem englischen Versand für Designerschnickschnack.

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