❧  textanfall

Glückliches Britannien! (Und wo arbeitet ihr?)

Bei gut 33° Außentemperatur wird’s inzwischen auch in meinem Altbau-Büro mit Nordfenstern warm. Ich hechele vor mich hin, der Tischlüfter liegt mit dem Rechnerkühler im Wettstreit und der Gedankenfluß wird langsam viskos. Da träumt man doch vom Arbeiten ganz woanders … draußen … im Schatten lind säuselnder Blätter. Was hierzulande nur Großdichter wie Goethe, Brecht (in Buckow – ein schöner Tagesausflug von Berlin) oder Hans Fallada (in Carwitz, Meck-Pom) hatten, gibt es in England ganz demokratisch für viele: den Arbeitsplatz im eigenen Gartenhäuschen. Shedworking heißt das da, Arbeiten im Schuppen. Und es scheint sich nicht um ein Randgruppenphänomen zu handeln. Das Shedworking-Blog liefert tägliche Updates, es hat sieben weitere Shedblogs verlinkt und wirbt außerdem für das Printmagazin The Shed. Toll. Ich bin begeistert und möchte so einen Arbeitsplatz sofort auch haben (nein, unsere Datsche zählt nicht, da lauern ständig Arbeiten anderer Art – ich sag nur: Giersch).

Das möchte ich auch: einen so hübschen Shed/Schuppen im Grünen.

Shedworking gibts jedoch auch in urban.

Shedworking gibts jedoch auch in urban.

Und nun würde mich mal interessieren: Wie arbeitet ihr? Gibts unter euch treuen textanfall-
LeserInnen welche, die ihren Schreibtisch an ungewöhnlichen Orten aufgebaut haben?

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