❧  textanfall

Noch was Schönes: Reinschreibbuch

Über dieses Blog wollte ich schon lange mal berichten: Unter einer extrem dekorativen handgezeichneten Headergrafik und dem Namen Vuscor bloggt mein ehemaliger Photoshop-Schüler, E-Mail-Brieffreund und freundlicher und freigiebiger Gastgeber Peter Zillig. Früher hat er mal was mit Texten gemacht, jetzt macht er mehr mit Papier, Pappe, Zwirn und Kleister, also Buchbinden. Und darüber wird gebloggt. Da ich selbst einmal gelernt habe, wie das geht, lese ich Vuscor mit Interesse.

Seit Sonntag wird dort dies’ geschmackvolle Schreibbuch feilgeboten, feinste Handarbeit, klasse Einbandpapier und viel individueller als die Kladden, die man im gehobenen Schreibwarenhandel sonst so findet. Vielleicht ein Weihnachtsgeschenk für den einen oder anderen meiner Leser? Klicken aufs Bild führt zur Kaufanfrage.

Wieso ich’s nicht selbst erwerbe? Erstens könnte ich mir sowas wirklich und wahrhaftig selbst machen und zweitens habe ich bei so hübschen Büchsken immer Schreibhemmung. Ich notiere meine unprofunden Gedanken lieber auf lose Zettel oder in mein zerschlissenes Wildledernotizbuch. (Ein Aufschreibbuch mit der Anmutung einer Blättersammlung, das wärs ja noch.)

Und noch eine Frage: soll ich Zukunft häufiger über schöne Sachen bloggen, die sich als Weihnachtsgeschenke eignen?

3 comments
  1. Julia says: 20. November 200922:21

    Klar sollst du das! Allerdings nur in der unmittelbaren und der eher ferneren Zukunft. Zwischen Januar und, sagen wir mal, Oktober würden Weihnachtsgeschenktipps verspätet/verfrüht wirken. Wo da die Datumsgrenze zwischen zu früh und zu spät liegt, weiß ich nicht.

    Allerdings kann man schöne Dinge das ganze Jahr lang kaufen und außerhalb der Weihnachtszeit auch prima selbst behalten.

  2. pzillig says: 20. Januar 201016:52

    Diesen mich und meine Bücherlein betreffenden edlen post habe ich doch wochenlang sträflich ignoriert! Das soll nicht wieder vorkommen. 2 notizzias sofort:
    a) Ich hätte „mal was mit Texten gemacht”? MIT TEXTEN GEMACHT? Dat klingt bissken watt unanständig, so wat textpäderastenmäßig …
    b) „zerschlissenes Wildledernotizbuch. (Ein Aufschreibbuch mit der Anmutung einer Blättersammlung, das wärs ja noch.)” Ja, Frau, das haste nicht umsonst geschrieben, das kriegste, obste willst oder nich. Hab schon angefangen, Blätter zu sammeln. Wähwickti :-]

  3. Sibylle says: 20. Januar 201021:00

    Hmmja, das stimmt, das klingt unanständig. War aber gar nicht beabsichtigt, sondern eher eine Analogie zu “ich mach was mit Medien”. Machen ja “alle”, “irgendwie”. Oder mit Texten eben. Und mal ehrlich, das libidinöse Verhältnis zum Text, das wirste doch kennen? Auf das Aufschreibbuch freu ich ich schon SEHR. Ich meinte allerdings nicht solche Blätter, sondern die aus richtjem Papier.

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