❧  textanfall

Inspirierende Arbeitsplätze

Ich kann am besten da arbeiten, wo es nicht so sehr nach “Büro” aussieht. Mir gefallen zum Beispiel diese Gartenschupp…, äh, Worksheds. Ich könnte mir auch vorstellen, in so einem umgebauten Zirkuswagen zu arbeiten oder auf einem Hausboot (habe schon mal kurzzeitig auf einem gewohnt und als alte Seglerin hab ich eh einen Bezug zu allem, was wässrig ist und ein bißchen schaukelt). Und es gibt noch eine Menge anderer Orte, die ich inspirierend und toll finde. Wie zum Beispiel das hier:

Die Cartoonistin und Illustratorin Wendy McNaughton hat diesen Workplace für eine Designmesse entworfen. Ganz schön viel Sperrholz [1], aber ich mag den Humor, den Möbelmix, die kreative Athmosphäre und den Werkstattcharakter.

Und nun würde mich aber interessieren:  Wie sieht euer idealer Arbeitsplatz aus? Schickt Fotos, Links, Wortbeiträge und Zeichnungen!

[1]  Und was spricht eigentlich gegen Sperrholz? Ich mag’s! Wohnte ich etwas näher dran, würde ich versuchen, in dieser wunderbar sperrholzigen Co-Working-Welt einen Platz zu kriegen.

15 comments
  1. pzillig says: 30. November 201123:26

    Auch nicht schlecht. FH für Industriedesign ganz nah dabei. Deshal: http://vuscor.posterous.com/hightechhuts

  2. pzillig says: 30. November 201123:35

    Gewächshäuser einer verflossenen Bundesgartenschau dienten den Grafikern einer Agentur als Arbeitsgehäuse. In einer leeren Riesenhalle wiederaufgebaut machten die einen ziemlich ‚spacigen’ Eindruck.

  3. nata says: 30. November 201123:41

    In meinem Kopf existiert schon ziemlich lange ein Bild, in dem ich mich schreibend auf einer abgelegenen Almhütte befinde. Wenn ich darüber nachdenke, dann vervollständigt sich das Bild durch einen guten Rechner und stabiles, schnelles WLAN. Die Hütte darf von mir aus gerne ein bisschen nett und geschmackvoll zurechtgemacht sein.

  4. Kollege Ich » » Arbeitsplatzdesign says: 1. Dezember 201110:57

    [...] gibts was zu gucken: Das lesenswerte Blog textanfall beschäftigt sich heute mit inspirierenden Arbeitsplätzen und freut sich auch über Beiträge dazu. Autorin: Gudrun Sonnenberg | Themen: Alltag | [...]

  5. Sibylle says: 1. Dezember 201111:14

    @ Peter: Wow, die BuGa-Gewächshäuser klingen gut. Deine HigTech-Sheds gefallen mir auch, aber ich würde sie woanders aufstellen. So mehr mit Bäumen.

    @ Nata: Müsstest du dich dann noch um Kühe, Melken und Käsemachen kümmern?!

  6. nata says: 1. Dezember 201111:22

    Nein, nein! Das ist mehr so eine hochmoderne Hütte, die gerne von einem italienischen Designer eingerichtet sein darf. Als Tiere sind nur Hunde, Katzen und Murmeltiere erlaubt.

  7. Sibylle says: 1. Dezember 201111:24

    Verstehe. Was hälst du von dieser? http://www.moormann-berge.de/

  8. pzillig says: 1. Dezember 201111:26

    Mehr grundsätzlich: a) Warum denken Leut wie unsereiner so gerne über „Hütten, Höhlen und mobile Provisorien” nach? b) Wenn es diese Sch****-Bauvorschriften nicht gäbe, gäbe es mehr produktive Hütten?

  9. Sibylle says: 1. Dezember 201111:30

    Gute Frage, Peter, gute Frage. Ich denke über Höhlen mag, weil ich Höhlen mag. Und mobil – ist das nicht auch so eine Art Menschheitstraum: das Zuhause immer dabei?

    Grade beim Arbeiten find ich das Provisorische extrem inspirierend.

    Schöne Hütten gibts übrigens auch hier, Designerdatschen: http://www.huettenundpalaeste.de/

  10. pzillig says: 1. Dezember 201111:37

    Noch ein angelsächsisches Wort, welches kontextuell :-] passt: shelter (Zuflucht, Unterkunft, Schutzhütte). Ach, shelter ist schöner.

  11. nata says: 1. Dezember 201114:47

    Gut, einen Arbeitsplatz stelle ich mir anders vor. Aber ich habe mich gerade in eine Unterkunft verliebt.

  12. Sibylle says: 1. Dezember 201115:27

    Kannst ja dein Notebook mitnehmen, wenn du hinfährst. Oder, noch besser: mich. Ich ess auch alles auf, was du kochst! Gibs zu, du kannst Capuns & Pizokels. ;) Das passte doch perfekt in dieses Ambiente.

  13. nata says: 1. Dezember 201117:49

    Capuns und Pizokels sind kein Problem. Aber ich meine gelesen zu haben, dass es kein Internet und keinen richtigen Handyempfang gibt. Dass es darüber hinaus keinen Fernseher gibt, sehe ich allerdings als Pluspunkt an.

  14. smilla says: 2. Dezember 201110:14

    Ich kann am besten arbeiten, wenn ein Sofa in der Nähe steht, oder ein Sessel, oder irgendetwas, das etwas von wohnen hat. Meinetwegen auch Fardinen oder in großes Bild.
    Wenn es dann noch ein temporärer Arbeitsplatz ist, also nicht meine gewohnte Umgebung ist, und das hatte ich häufiger, dann hat das was von fremdes Leben spielen, und das kann auch sehr inspirierend sein.

  15. Sibylle says: 5. Dezember 201119:14

    Ja, temporär ist gut!

    Seufz, von einem Sofa im Büro träum ich schon lange. Irgendwie kommt es nie dazu.

Submit comment