❧  textanfall

Bilder vom Vulkan

Die Bilder, die in den Medien zum Ausbruch des Eyjafjallajökull zu sehen sind, zeigen vor allem Flugzeuge am Boden und Flugreisende, die, am Fliegen gehindert, in Wartezonen campieren. Sieht man nur diese Bilder, erscheint einem das Ganze mehr so als eine mittlere Unbequemlichkeit.

Dass es sich hier jedoch um ein Naturereignis handelt, und zwar um ein großes und auch bedrohliches, zeigen zwei Fotostrecken auf Boston.com/The Big Picture: unbedingt hinklicken!

The Big Picture ist übrigens öfters mal einen Besuch wert, zu aktuellen Ereignissen gibt es dort häufig sehr gute Bilder. Praktisch für Fernsehverweigerer wie mich, man will ja doch gern wissen, wie es so aussieht in der Welt.

5 comments
  1. Poliander says: 23. April 201008:50

    Man muss sich aber den Wind dazu denken, der immer und kalt geht auf Island, und die feuchte Luft, und alles ist wirklich so heiß, so steinig, brüchig, so dampfend, und der kochende Schlamm raucht und riecht wie die Hölle, das alles schon ohne Vulkanausbruch. Man möcht ja den Leuten jetzt nicht zwischen den Füßen rumstehen, wo sie anders zu tun haben als Touristinnen zu beaufsichtigen…

  2. Sibylle says: 23. April 201009:58

    Oh, du warst mal da? Toll … An den Wind hab ich tatsächlich nicht gedacht, dass mit steinig, brüchig und brodelnd hab ich mir schon so vorgestellt.

  3. Poliander says: 23. April 201010:13

    Oh ja, frisch ist es, aber an heißen Tagen mit 20° kann man schon mal die Jacke aufmachen. Sonne kann kräftig scheinen, Regen kommt heftig und bleibt keine Sekunde zuviel, sobald man nass bis auf die Haut und bis in die letzte Rucksackfalte ist, und Moos überzieht die ausgekühlten Brocken oft schon nach 10 oder 20 Jahren mit dicken Matten, jedenfalls in den Tälern. Mir hat’s gefallen.

  4. Sibylle says: 23. April 201010:28

    Womöglich wird auch ein lethargischer Wanderer schnell mit Moos überzogen?

  5. Poliander says: 23. April 201013:01

    Wer weiß? Das würde so manche Bildung am Wegrand erklären.

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