❧  textanfall

Erfrischendes

Brausereklame aus Norwegen.
Zusatzfrage: Seit wann heißt eigentlich das Getränk “Brause”
und nicht mehr die Vorrichtung zur Körperreinigung?

6 comments
  1. Frank says: 6. Juli 201009:18

    Hansa Brus ist noch erfrischender, wenn man sie nebenan im Fjord trinkt.

  2. Sibylle says: 6. Juli 201010:18

    Im Fjord ist mir vielleicht etwas zu erfrischend, aber in Fjordnähe … ach, das wär jetzt was!

  3. Poliander says: 7. Juli 201019:29

    Beide Bedeutungen, vermute ich, gibt es schon lang. Grimms Wörterbuch jedenfalls gibt
    1) die gährung des weins oder biers: newer wein der in der brause gehet, mustum fervens. HENISCH 485, 55; der wein gehet in der brause, vinum aestuat. STIELER 223 und
    2) der durchlöcherte aufsatz an der gieszkanne, woraus das wasser brausend spritzt. ebenso im bad die brause, durch welche das wasser aus löchern niederströmt.

    Aber so wie die beiden Jungs aus der Wäsche gucken, werden sie, gestärkt von Hansa Brus wohl erst noch etwas durch die Gegend brausen, ehe sie sich unter eine Brause zwingen lassen. Sind ja noch viel zu frischgewaschen jetzt.

  4. Sibylle says: 8. Juli 201009:38

    Danke, liebe|r Poliander!

    Gibts im Grimm auch Zeitangaben? Also wann erster Fund?

  5. Poliander says: 10. Juli 201014:23

    Na, direkte Zeitangaben nicht, aber man kann über die Quellen rückschließen. Georg Henisch: 1549 – 1618, Kaspar Stieler 1632 – 1707 (wenn’s der ist, aber denk ich mal). Da kommen jeweils verschiedene Publikationen in Frage.- Schön finde ich auch das Brausebad. Wie’s so ist, wenn Brause durch die Brause spritzt? Oder gar Brauser, Rauscher, Suser? Schöne Ferkelei…

  6. Sibylle says: 10. Juli 201014:39

    Oja, das Brausebad. Es ist mir richtig ans Herz gewachsen in den letzten Tagen!

    Henisch und Stieler, ach, so früh schon. Das ist interessant, in der Tat.

    Bleibt nur noch offen, ob das Brausen, Sausen und Rauschen in Zusammenhang mit jungem Wein irgendwie … äh – onomatopoetisch ist.

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