Comicfreitag: Nach Hause per Autostopp

Hier publiziert am 16. Oktober 2009 | Schlagwort(e): |

Ich kann sie so gut verstehen, die kleine tapfere Caffetiera …

Mehr Sibildchen gibts hier: Comicfreitag.


Schon 6 Kommentare zu “Comicfreitag: Nach Hause per Autostopp”

  1. #1 Simon schrieb um 10:46 am 16. Oktober 2009:

    Ich finde es nicht gut, wenn man immer über das “miese Wetter” hierzulande nörgelt, alles doof findet, und auch das Essen und die gedeckte Alltagskleidung runtermacht. Jaja, “in Italien ist alles besser” … das führt dann zu so’nen Toskana-Allüren, schnell ist man dann so unauthentisch sind, will stilvoll gekleidet und geschmackvoll und dazu dezent gebräunt sein und Charme versprühen, obwohl man in Villingen-Schwennigen geboren wurde und mit Wirsingauflauf und C&A und Thomas Gottschalk aufgewachsen ist. Der deutsche Herbst ist ein eigenes Abenteuer, das ist Geworfenheit, Einsamkeit, Kälte, aber auch klares, tiefes Empfinden und Wissen um die Deflationsgesetze des ästethisches Moments! Ein gelbleuchtendes Blatt, am Rande schon schwarz verfärbt, an einem nass-dunklen Herbstrauch, im dämmerungsdüsteren Nebelgrau, das hat vom Standpunkt des subjektiv Schönen aus gesehen locker den Wert von vier bis fünf Quadratkilometern toskanischer Hügellandschaft - samt Olivenöl, ziegelroter Villendächern und Oskar Lafontaine im Hintergrund. Ich trinke deshalb auch Filterkaffee. Bewusst!

  2. #2 Sibylle schrieb um 10:50 am 16. Oktober 2009:

    Lieber Simoncito,

    meine Pläne für dieses Wochenende:

    Freitag 14 - 20 Uhr Kranichwatching

    Samstag 11 Uhr bis irgendwann am Nachmittag: mit dem Hund draußen sein

    Sonntag: Wandern im Fläming

    Sag mir nicht, ich wisse den Herbst nicht zu schätzen!

  3. #3 Petra schrieb um 12:35 am 16. Oktober 2009:

    Das Bild ist einfach fantastisch! Gilt für Ausführung und Idee :-)

  4. #4 Frank schrieb um 18:27 am 16. Oktober 2009:

    Und, hattest Du Glück, Kraniche gesehen?

    @simon: ich kann jedenfalls bestätigen, dass sich Sib schon öfters als Herbstliebhaberin geoutet hat und Toskana-Oskars nicht toll findet.

    Aber ab und zu im Herbst und Winter kann ich die Espressokanne sehr gut verstehen. Besonders wenn ich nicht an gelb-schwarzen Blättern im Nebel sondern an “Uschi’s McResteShop” in der Donaustraße vorbeilaufe.

  5. #5 Sibylle schrieb um 20:08 am 16. Oktober 2009:

    Ogott, Frank, gleich der nächste Fettnapf: Neukölln-Bashing. Wenn das der Simon sieht! Der trauert doch noch immer seiner Hermannstraße nach.

    “Uschi’s McReste Shop” ist eine geniale Wortschöpfung.

  6. #6 Sibylle schrieb um 20:11 am 16. Oktober 2009:

    @ Petra: Danke für die Blumen!

    @ Frank: Ja, Kraniche gesehen, ca. 15.000 *auf einmal*. Beim Abheben! Der Himmel war verdunkelt. Sehr eindrucksvoll. Aber durch viel Frieren erkauft, der Anblick. Brr.


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