Hier publiziert am 7. Februar 2010 | | Den ersten Kommentar schreiben »
Dunkle Sprenkel im Weißen:
Waldrand, Wintermorgen.
Brauner Tupf ist Reh. Ganz still.
.

Kein Originalfoto der erlebten Szene, daher ohne Reh.
(Es kommt aber raus, wenn man lange genug wartet.)
Hier publiziert am 1. Februar 2010 | | 3 Kommentare »
Es geht mir schon den ganzen Tag nicht aus dem Kopf: disgruntled customer (etwa: vergrätzter, mißgelaunter Kunde). Schade, dass man es nicht disgruntlled schreibt, sonst wäre der Name des Hardware-Herstellers, der diesen Zustand bei mir zu verantworten hat, im Adjektiv gleich enthalten (rückwärts gelesen). Das wäre doch praktisch.
Hier publiziert am 29. Januar 2010 | Schlagwort(e): Grafik & Co., Kommunikation & Sprache, Lecker! | Den ersten Kommentar schreiben »
O Deutschland, deine Würste! Seit langem gibt es bei der ZEIT Online eine Serie namens Deutschlandkarte. In Form origineller, toll umgesetzter Infografiken bekommt man statistische Informationen zu allerlei kuriosen Themen. Beispielsweise: Wo gibts die meisten Wildschweine (Hessen), wo dreht die deutsche Filmindustrie am liebsten (Berlin vor Köln und München) oder welche kuriosen Namen geben Gemeinden ihren Erlebnisbädern (baff Eberswalde, Schwapp Fürstenwalde und eau-le Lemgo; das Spaßbad Westerwelle im Westerwald ist noch nicht umgesetzt).
Der aktuelle Beitrag befasst sich mit regionalen Wurstspezialitäten und ihren schönen Namen:

Hier publiziert am 25. Januar 2010 | Schlagwort(e): Schöne Sachen | Den ersten Kommentar schreiben »
Wenn ich demnächst sehr erfolgreich und wohlhabend bin, werde ich ein wunderbares, lichtdurchflutetes, geräumiges Büro*) haben und darin exquisite Möbel aufstellen. Zum Beispiel diesen Sessel aus dem Hause Palette Industries - ein must für Texter, Grafikdesigner, Setzer und andere Text- und Typophile.

*) Nur dass keine Miverständnisse aufkommen: Ich arbeite nicht in der Besenkammer. Ich habe bereits ein schönes Büro und vor allem eine extrem nette und liebreizende Bürokollegin, die ich keinesfalls für Designermöbel eintauschen möchte.
Hier publiziert am 21. Januar 2010 | Schlagwort(e): Nutzwert-Links, Tooltipps | Den ersten Kommentar schreiben »
Wenn man eine bestimmte Website nicht mehr aufrufen kann, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass “diese Internetseite kaputt” ist. Es gibt für solche Ausfälle eine ganze Reihe möglicher Gründe. Meist ist der Spuk ja nach ein paar Stunden vorbei und alles geht wieder. Wenn nicht, muss man allerdings Ursachenforschung betreiben.
Schritt Eins der Fehlersuche ist dann, festzustellen, ob die Website tatsächlich grade vom Netz ist oder ob’s an der eigenen Konfiguration liegt: “Äh, ja, hallo, ich bins. Kannst du mal versuchen, auf dingsbums.de zu gehen - klappt das bei dir? Bei mir nämlich nicht. …… Ah, danke.“ Solche Telefonate kann man sich künftig sparen, denn nun gibts den Service Down for everyone or just me. Verdächtige URL eingeben, ein Klick - und schon weiß man mehr. Praktisch!

Down for everyone, not just me: die W&V-Site war mal ein paar Stunden unerreichbar.
Hier publiziert am 21. Januar 2010 | | 2 Kommentare »
Dieses Foto ist ein gutes Beispiel dafür, wie etwas alt sein kann (das Bild geistert schon seit Jahren durchs Netz, zuerst habe ich es - glaube ich - im Spätwinter 2004 gesichtet) und dabei doch topaktuell (es verleiht meinen tiefempfundenen Gefühlen gegenüber der gegenwärtigen meteorologischen Situation aufs treffendste Ausdruck).

Ich will nicht mehr unter dauergrauem Himmel im Michelinmännchenkostüm über steinhart gefrorene, dreckige Schneehaufen stiefeln. Nein, nein, nein!
Edit 14:44 h: Das glaub ich nicht. Jetzt schneits schon wieder.
Hier publiziert am 17. Januar 2010 | Schlagwort(e): Grafik & Co., Typografie | Den ersten Kommentar schreiben »
Vergilbt und doch ganz modern, kühn gestaltet oder historisch interessant: auf der Site Letterheady kann man sich alte und neue, in jedem Fall bemerkenswerte Briefpapiere ansehen. Einige davon:

▲ Wow. Dieses Selbstbewußtsein. Als TV noch was galt.
Tonight ist die Mutter aller Late-Night-Shows.

▲ Felix the Cat war die erste Cartoonfigur, die auch zum Kinostar wurde.

▲ Froschgrün und keck wie Kermit: die Muppets-Produzenten Henson Associates.

▲ Scientology California. An die Kategorie “so schlecht, dass es
schon wieder gut ist” habe ich eigentlich noch nie so recht geglaubt.
Hier publiziert am 16. Januar 2010 | Schlagwort(e): Kommunikation & Sprache, Marketing, Web-Fundstücke | 3 Kommentare »
Wer häufig B2B-Marketing-Broschüren und -Websites liest, kennt sie zu Genüge: ausgeleierte Metaphern, die kaum etwas über ein Unternehmen und seine Produkte verraten. Die britische Agentur Bollington will fortan auf leere Klischées verzichten (ein schöner Vorsatz!) und versammelt auf Website 101 Clichés schon mal all jene Bild- und Sprachmetaphern, die seit langem totgeritten, aber offenbar nicht auszurotten sind.
Sowas zum Beispiel …

▲ Mann, sind wir innovativ. Wir helfen Ihnen, auch
so innovativ zu sein. Wir haben ganz viele Ideen.

▲ “Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen.”

▲ “Mit uns sparen Sie bares Geld.”
“Wir helfen Ihnen, wirtschaftlicher zu arbeiten.”

▲ Das ist kein Marketingklischee, sondern ein Bild, das mir gut gefällt.
Ohne Kresse würde so ein Keyboard allerdings bedeuten:
Wir sind ein modernes Unternehmen und wir arbeiten mit
modernen Mitteln für Ihren Erfolg. Sogar mit Computern.

▲ Wir entwickeln die richtige Strategie für Ihr Unternehmen.
(Auch, wenn wir unsere Denkmuskulatur für unser
eigenes Marketing erfolglos angestrengt haben.)
Den Mauszeiger auf die Bilder setzen, um mehr über die Bildurheber zu erfahren.
Hier publiziert am 8. Januar 2010 | Schlagwort(e): Nutzwert-Texte | 2 Kommentare »
Das winterliche Tief Daisy rollt heran und alle sind in gewaltiger Aufregung: die B.Z. prophezeit 40 cm Neuschnee für die Nacht von Freitag auf Samstag, der Berliner Senat hat Gas- und Stromdienstleister aufgefordert, ihren nichtzahlenden Kunden den Saft erstmal nicht abzudrehen, die S-Bahn bereitet sich bestimmt schon wieder auf weitere “umfangreiche Betriebseinschränkungen” vor und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ruft die Bürger zu Hamsterkäufen auf.
Bei aller Dramatik möchte ich nun dazu auffordern, das Wohl der Hamster nicht völlig aus den Augen zu verlieren. Aufzucht und Haltung in industriellen Hamster-Batterien und der Hamsterverkauf in ungeeigneten Behältnissen sind nicht tiergerecht, sondern schlichtweg barbarisch.

Hamster im Schraubglas bleiben nicht länger frisch als lose Hamster.
Anbieter, die eingeweckte Hamster verkaufen, gehören boykottiert!
Hier publiziert am 5. Januar 2010 | Schlagwort(e): Bloggen | Den ersten Kommentar schreiben »
Es ist so Sitte, dass man sich um die Jahreswende herum erzählt, was man sich so vorgenommen hat fürs kommende Jahr. Meine Vorsätze für 2010? Ich habe beschlossen, dass ich dünn, effektiv, strukturiert, work-life-balanced , ernährungsbewusst, sportlich und hübsch genug bin. Und rauchen tu ich eh nur 10 Zigaretten im Jahr. Meine Neujahrsresolution also: Ich muss kein besserer Mensch werden! Wünsche und Ziele verwirklichen, das geht natürlich trotzdem - ja, sogar besser, wenn man dabei entspannt bleiben kann, weil man im Großen und Ganzen mit sich zufrieden ist.
Kollegin Petra Busch zielt mehr aufs Allgemeine und erklärt in ihrem Blog Tod und Alltagsteufel, warum Neujahrsvorsätze meistens scheitern und schickt diese zur Hölle. Voilà - Wenn der Teufel lacht: gute Vorsätze.
Bezüglich des Blogs habe ich allerdings schon ein paar Vorsätze: Ich will das Kommentieren endlich etwas komfortabler machen (Benachrichtigung bei Folgekommentaren) und textanfall soll ein wenig leichter navigierbar werden. Und ein paar Bilder von meinem nebligen, windgezausten, ruhigen, verschneiten Rügen-Sylvesterurlaub gibt es ganz bald. Versprochen.