Ich bin ganz gebannt von ihrer selbstverständlichen, strahlenden Schönheit und der ruhigen, eindringlichen, leichten Musik, die sie zusammen mit Don Philippe macht. Oh! ♥ ♥ ♥
Bevor mein Business Text und Wissen hieß, hatte es kurze Zeit einmal den schönen, aber nicht für alle verständlichen Namen Pangramm (kommt von pan gramma, alle Buchstaben, auf Griechisch!). Aus dieser Zeit stammt diese Illustration.
(Unter dem Tag Comix publiziere ich in lockerer Folge - immer Freitags - Sibildchen. Also von mir
gefertigte Zeichnungen, Cartoons und Comics. Außerdem manchmal Wortbeiträge zu diesem Thema.)
Über Pangramme im Allgemeinen und über das berühmteste,
The quick brown fox jumps over the lazy dog,
im Besonderen hatte ich hier bereits geschrieben. Wer sich mit Typografie beschäftigt oder Sprachspiele mag, kennt sie - Sätze, in denen jeder Buchstabe des Alphabets einmal (und nicht viel öfter) vorkommt. Poliander hinterbrachte mir nun eines, welches mich ungemein amüsiert. Es ist ganz aktuell, passt sehr gut zum allgemeinenen Bionade-Biedermeier-Lästertrend und enhält sogar Umlaute! Gestanden haben soll es in der FAS, eine genauere Quellenangabe hab’ ich nicht. Es heißt:
Xaver schreibt für Wikipedia zum Spaß
quälend lang über Yoga, Soja und Öko.
Heute früh war das Licht so. Die Luft mit einem Hauch Herbstwürze versehen und kühl. Im Hinterhofgarten sammeln sich die Stare und diskutieren. Man kann es merken: Der Sommer dauert nicht mehr lange. Das ist jedes Jahr schmerzlich. Hier ist das perfekte Lied dazu. Herzzerreißend schön. (Jedenfalls für mich.)
13 & God ist ein Bandprojekt der umtriebigen Weilheimer Notwists mit den amerikanischen intellektuello-Hip-Hoppern Themselves. Alle anderen Lieder sind sind auch schön.
So, und wer jetzt denkt, wieso verlinkt die denn nur noch auf Videos - wo bleiben die Textanfälle!? - der sei hierauf verwiesen. Glaubt mir, ich habe 8 - 10 Stunden täglich Textanfälle. Nur grade nicht hier.
… ist Hornbach, wenigstens theoretisch. Denn leider habe ich gar nicht so viel zu bauen. Aber die Werbung ist erste Klasse. Entzückend z.B. diese Lesung aus Baumarkt-Prospekten. Von Blixa Bargeld (Einstürzende Neubauten - get it?).
Seht selbst:
PS: Die Blixa-Lesungen sind schon älter. Ganz neu ist ein gar nicht mal so kurzer Kurzfilm namens Das grenzenlose Haus (Claim: In jeder Hütte steckt ein Heim). Ich frage mich, ob der Regisseur Woof Wan-Bau den Job seines Namens wegen bekommen hat?
…kann ja auch was Gutes sein. Das hier war 1997: Shirley Bassey und die Propellerheads.
Ich habe das Video mit dem besten Sound eingebunden, das leider optisch nicht so viel zu bieten hat. Doch Mrs. pardon, Dame Bassey mit ihren damals grade 60 Jahren sah da so toll aus, deshalb gibt’s nach dem Break auch noch ein Making-Of- bzw. Behind-The-Scenes-Video.
Ein Ausgehtipp für Berlin. Obwohl, was heißt Tipp? Befehl. Ausgehbefehl. Dienstag, also morgen, am 27. Juli (so ab halb elf), spielt ein Freund von mir, nämlich der unglaublich nette und musikalische und mitreißende Eric Eckhart in Berlins Ami-Hangout, dem White Trash Fast Food, aber das darf er, denn er ist auch einer und gehört da sozusagen hin. Und die Musik passt auch sehr gut an diesen Ort. Anlass: er hat sein neues, das zweite, Album draußen. Hörschnipsel im Video. Und bitte sagt nicht, ihr hättet’s nicht gefunden: Wegbeschreibung.
Embrace your inner Hillbilly and come eat loads of
fried food and listen to a night of musical delights!
Jede Schrifttype hat ihren speziellen Charakter. Diesen zu erkennen und die Schriftart entsprechend zu nutzen - oder einen Font ganz überraschend gegen seinen Typ zu besetzen - ist eine der Künste, die Typoexperten beherrschen müssen.
Wie eine Konferenz der verschiedenen Schriftcharaktere aussähe - inklusive Krisenfall! - zeigt dieser nette Film:
Lokal produzierte Imkerhonige schmecken köstlich. Sie sind im konventionellen Lebensmittelhandel kaum zu finden - neuerdings aber im Internet. Ich habe einen Artikel zum Thema geschrieben, der am 17. Juli in der taz erschien.
Das Summen über der Stadt
Auf dem Kreuzberger Dach stehen drei große Kästen in der Sonne. Tritt man näher, hört man es summen, ein leichter Wachsgeruch liegt in der Luft - es sind Bienenstöcke. Sabine Wagner ist Stadtimkerin, seit fünf Jahren hält sie Bienenvölker oben auf dem “Heilehaus” in der Waldemarstraße. Bienen in der Großstadt? Das ist weniger exotisch, als es scheint. In Berlin wird fleißig geimkert - auf Dächern, in Parks, auf Brachflächen und sogar am Rand von Friedhöfen. 560 Berliner Imker zählt der Deutsche Imkerbund, dazu kommen noch die Individualisten ohne Vereinsmitgliedschaft.
Unter normalen Umständen verabscheue ich Reggae wie der Teufel das Weihwasser. Ich fürchte, mir wüchsen alsbald Wursthaare und finde auch das irgendwie immanente Machogehabe in der Szene recht nervig. Aber sobald es heiß wird, also richtig heiß, so wie jetzt, gefällt mir diese Musik plötzlich. Ab 30 Grad aufwärts bin ich so langsam und zwangsentspannt, dass ich und der Reggae endlich zusammenpassen (verrmutlich hat die Wursthaarträger-Lieblingsdroge Ganja denselben Effekt).
Currently playing: Yvanhoe. Der singt auf italienisch, und zwar so stullige Texte, dass ich die sogar mit meinen stark erodierten Sprachkenntnissen verstehen kann. Kann man gut hören jetzt, das Zeug.
Aktuelle Bürotemperatur: 33.0° C.
Und weiter im Text. Dem eigentlichen.
Tipp:Universal Understandig ist doof, einfach überspringen.
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